Rom: Briten unantastbar im Nationenpreis, Platz vier für Deutschland

John Whitaker und Ornellaia

John Whitaker und Ornellaia. Mit der For Pleasure-Tochter war der Brite 2016 bei den Olympischen Spielen 2016 in RIo am Start, inzwischen wird sie von dem Iren Peter Moloney geritten. (© Archivbild Lafrentz)

Angeführt von den erfahrenen Whitaker-Brüdern John und Michael setzten sich die britischen Springreiter überlegen gegen die Konkurrenz im FEI-Nationenpreis von Rom durch. Platz zwei teilten sich zwei Teams. Deutschland folgte dahinter.

John Whitaker musste als letzter Reiter mit seiner elfjährigen Holsteiner For Pleasure-Tochter Ornellaia  für Großbritannien in den Parcours. Einen Abwurf konnte er sich leisten, ohne dass der Sieg der olympischen Titelverteidiger gefährdet gewesen wäre. Aber Whitaker blieb gelassen und drehte als einer von vier Reitern eine zweite fehlerfreie Runde am heutigen Tag. Damit hatte das Team insgesamt lediglich vier Fehler auf dem Konto. Neben John Whitaker ritten sein Bruder Michael auf dem ebenfalls in Holstein gezogenen Cassini-Quidam de Revel-Sohn Cassionato (9/0), Jessica Mendoza mit Spirit T v. Tornado-Carnaval Drum (0/4) und Ben Maher im Sattel des Belgiers Tic Tac v. Clinton-Darco (0/8).

Platz zwei teilten sich die Mannschaften aus den USA und Frankreich mit jeweils zwölf Fehlern. Ausgerechnet der Weltranglisten-Erste Simon Delestre hatte mit seinem Spitzenpferd Hermes Ryan v. Hugo Gesmeray-Ryon d’Anzex nicht den besten Tag erwischt. Die beiden kamen mit drei Abwürfen aus dem ersten und mit einem Klotz aus dem zweiten Umlauf. Das beste Ergebnis lieferten Penelope Leprevost und ihr Vigo d’Arsouilles-For Pleasure-Sohn Vagabond de la Pomme, die wie John Whitaker zweimal fehlerfrei durch den Parcours kamen. Kevin Staut und sein belgischer Kashmir van Schuttershof-Sohn Reveur de Hurtebise blieben null in Runde eins und handelten sich in der nächsten einen Abwurf ein. Bei Roger-Yves Bost auf der Baloubet du Rouet-Tochter Sydney une Prince wurden es 4 und acht Strafpunkte.

Doppelnull für die USA waren McLain Ward und die belgische Stute Azur v. Thunder van de Zuuthoeve geblieben. Kent Farrington und sein Spitzenpferd Voyeur v. Tolano van’t Riethof kamen mit null und vier Fehlern durch die beiden Umläufe. Bei Callan Solem auf Wizard v. Gentleman waren es acht und vier und bei Laura Kraut mit der Holsteiner Cero II-Tochter Harmonie vier und vier.

Deutschland brachte es auf 14 Fehler. Bundestrainer Otto Becker hatte mit Marco Kutscher auf dem KWPN-Hengst Van Gogh v. Numero Uno und Marcus Ehning im Sattel seiner Nummer eins, Cornado v. Cornet Obolensky, zwei Championats-erfahrene Paare aufgestellt, die ergänzt wurden durch den Sieger im Großen Preis von Wiesbaden, Patrick Stühlmeyer auf dem Lando-Sohn Lacan, und  Mario Stevens mit seinem erfahrenen Balou du Rouet-Sohn Brooklyn. In Runde eins blieb nur Marcus Ehning fehlerfrei. Bei Kutscher viel eine Stange, bei Stühlmeyer waren es zwei und bei Stevens kam zu einem Abwurf noch ein Zeitfehler hinzu. Im zweiten Umlauf lief es besser. Kutscher und Van Gogh ließen alles liegen und waren in der Zeit. Stühlmeyer und Lacan hatten lediglich einen Fehler für Zeitüberschreitung. Mario Stevens und Marcus Ehning kamen mit jeweils einem Abwurf ins Ziel.

Hinter Deutschland reihten sich die Niederlande (20), Kanada (22), Schweden und Italien (jeweils 24) ein.

Das vollständige Ergebnis finden Sie hier.

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