Stuttgart: Der Donnerstag im Parcours mit einem belgischen und drei deutschen Siegen

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Der erste gemeinsame Sieg für Philipp Weishaupt und Krokant gelang bei den Stuttgart German Masters 2022. (© facebook.com/stuttgartgermanmasters)

Tag zwei bei den Stuttgart German Masters., die Fünf-Sterne-Tour im Parcours ist eröffnet und Gudrun Patteet, Michael Jung, Philipp Weishaupt und Richard Vogel waren die ersten, die sich in die Siegerliste eintrugen.

Im Eröffnungsspringen am Nachmittag hatten die Gastgeber noch nicht viel zu melden. Hier setzte sich die Belgierin Gudrun Patteet im Sattel der Zangersheider Diamant de Semilly-Tochter Donna Z mit Weile an die Spitze, 58,10 zu 59,43 Sekunden in dem 1,45 Meter-Zeitspringen. Die zweitschnellste Zeit kam von Jessica Burke aus Irland im Sattel der KWPN-Stute Inpulss v. Dallas VDL. Rang drei holten Bryan Balsiger und die erst achtjährige Falaise de Muze-Tochter Just Special VK in die Schweiz (63,56). Bester Deutscher war Patrick Stühlmeyer auf seinem neuen Star im Stall, dem neunjährigen Kannan-Sohn Drako de Maugre. Mit 65,09 Sekunden wurden sie Fünfte.

Weiter ging es mit einem Zwei-Phasen-Springen über 1,45 Meter, in dem Michael Jung auf seinen Triumphzug von gestern Abend noch eins drauf setzte: Platz eins im Sattel seiner bewährten 14-jährigen Westfalen-Stute Chelsea v. Check In mit fehlerfreien 25,65 Sekunden. Bryan Balsiger war hier Zweiter, diesmal im Sattel des zehnjährigen Zangersheiders Urbanus Z v. Ugano Sitte (25,83). Auf Rang drei hängte Frankreichs Marc Dilasser und die Selle Francais-Stute Abricot Ennemelle v. Quaprice Bois Margot in 25,94 Sekunden Sophie Hinners mit der Württemberger Stute Graphik v. Graf Rhapsody aus dem Haupt- und Landgestüt Marbach ab (9/26,62).

Im Abendprogramm wurden die Stangen fünf Zentimeter höher gehängt. Das höchstdotierte Springen war ein Zeitspringen über 1,50 Meter, das zur Beute von Philipp Weishaupt und Krokant wurde, einem neunjährigen OS-Wallach v. Kannan, den der Beerbaum-Stallreiter seit etwa Mitte des Jahres reitet, bislang aber noch nie eine Ehrenrunde anführen konnte. Heute in der Schleyer-Halle war es nun so weit. In 61,67 Sekunden ließen sie zwei alte Hasen hinter sich, Marcus Ehning und Funky Fred (61,93). Dritter wurde Gerrit Nieberg mit seinem Schweizer Schimmel Blues d’Aveline, der ja gerade erst seinen erfolgreichen Weltcup-Einstand in Helsinki gegeben hatte.

Zum Abschluss wartete noch das (nationale) Finale im BW-Bank Hallenchampionat, ein 1,50 Meter-Springen mit Stechen. Von den 25 Teilnehmern erreichten neun die zweite Runde. Klare Sieger mit der absolut schnellsten Zeit aller Paare im Stechen waren Richard Vogel und der zehnjährige OS-Wallach Accoton PS v. Pikachu de Muze. Den Fuchs kannte man zuvor unter Patrick Stühlmeyer, der ihn unter anderem beim CHIO Aachen 2022 vorstellte und sich in zwei Springen zweimal platzieren konnte. Danach ging Accoton PS zu Richard Vogel, platzierte sich mit ihm mehrfach in Samorin und war siegreich in Opglabbeek. Das heute ist allerdings ihr mit Abstand größter gemeinsamer Erfolg bisher. In 36,64 Sekunden ließen sie Andy Witzemann auf Cassadero v. Christdorn (37,23) und Jan Müller mit Ciricu