Blenheim: Julia Krajewski vergibt Sieg im Springen

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Julia Krajewskis Chipmunk hatte einen Bruder unter den Fohlen für die Hannoveraner Elite-Auktion im Herbst 2017. (© www.toffi-images.de)

Nach Dressur und Gelände sah es noch nach einem Start-Ziel-Sieg für Julia Krajewski aus, doch im Springen gab sie den Sieg ab.

33,4 Minuspunkte aus Dressur und Gelände brachten Julia Krajewski und ihr Nachwuchspferd Chipmunk in eine gute Position vor dem abschließenden Springen. Sie lag bis dahin an der Spitze des Feldes, die Britin Pippa Funnell folgte ihr mit 35,7 Punkten, dahinter lag die Amerikanerin Kimberly Severson mit 37,8 Minuspunkten. Die Amerikanerin und Cooley Cross Border brachten ihr Ergebnis ins Ziel, Pippa Funnell patzte mit zwei Abwürfen ihres Wallachs Grafton Street und fiel damit auf Rang fünf. Krajewski, die als letzte Reiterin in den Parcours ritt, hätte sich einen Abwurf leisten dürfen, es wurden zwei. Das bedeutete am Ende den dritten Platz mit 41,4 Minuspunkten. Der Sieg ging damit an die Amerikanerin Kimberly Severson. Laura Collett, die sich auf Mr Bass von Rang neun nach der Dressur auf Rang vier im Gelände hoch arbeitete, blieb ebenfalls ohne Fehler im Springen und wurde mit den 40,4 Minuspunkten Zweite. Vierte wurde Gemma Tattersall auf Pamero, die ihr Dressurergebnis von 43,7 Minuspunkten nach Hause brachte.

Event Rider Masters

In der CIC3* Kurzprüfung, die gleichzeitig das Finale der Event Rider Masters-Serie bedeutete, hatte die Britin Izzy Taylor das beste Pferd unter dem Sattel. Mit Be Touchable legte sie einen Start-Ziel-Sieg hin. Zu ihrem Dressurergebnis von 35,7 Minuspunkten kamen lediglich noch 1,2 Zeitfehler aus dem Gelände hinzu. 36,9 Minuspunkte bedeuteten mit Abstand den Sieg vor dem Neuseeländer Tim Price, der auf Ascona in Summe auf 42,6 Minuspunkte kam. Platz drei sicherte sich der Australier Christopher Burton, der auf Graf Liberty 43,4 Minuspunkte sammelte. Die ERM-Führende Gemma Tattersall wurde mit Chico Bella Vierte. Enttäuscht dürfte die Britin darüber nicht sein, denn sie führte das Gesamtranking mit Abstand an und sicherte sich somit auch den Gesamtsieg der Serie. Schon beim ersten Turnier der Serie, in Chatsworth House, gewann sie als erste Frau überhaupt eine Etappe. Insgesamt 132 Punkte standen am Ende auf ihrem Konto, Verfolgerin Sarah Cohen landete mit 93 Punkten abgeschlagen auf Rang zwei. Insgesamt 45.000 britische Pfund, rund 51.000 Euro, verdiente Gemma Tattersall mit der Serie. „Ich hab den Druck genossen, den die Serie mit sich bringt. Seit ich die Schule mit 16 Jahren verlassen habe, habe ich darauf hin gearbeitet und es ist so toll, so viele Pferde im Stall zu haben, die ich auf so einem Niveau reiten kann“, resümierte die Siegerin.

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