Gut Ising: Dorothee Schneider in Siegerlaune, Faustus vor Franziskus

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Dorothee Schneider und Faustus (© www.toffi-images.de)

In zwei von drei Dressurprüfungen auf Gut Ising gab es heute einmal mehr kein Vorbeikommen an Dorothee Schneider. Auf Sisters Act vom Rosencarre gewann die Reitmeisterin den Prix St. Georges, mit Faustus konnte sie sich zudem in der Kür durchsetzen.

Am schönen Chiemsee, unweit der österreichischen Grenze, findet dieser Tage ein Spring- und Dressurturnier bis Klasse S** statt. Auch Dorothee Schneider hatte sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, um mit Nachwuchspferd Sisters Act vom Rosencarre noch mehr Turnierroutine zu sammeln. Die achtjährige Sandro Hit-Tochter ist bereits für das Finale im Nürnberger Burg-Pokal 2020 qualifiziert. Dass sie bestens in Form ist, bewies die Oldenburger Stute aus der Zucht von Silke Pelzer auch heute im Prix St.Georges. Mit 73,64 Prozent setzte sie sich recht deutlich an die Spitze des Teilnehmerfeldes.

Sisters ist immer voll bei der Sache und möchte gefallen, das spiegelt auch ihre tolle Erfolgsbilanz wieder. Die heutige goldene Schleife war Sieg Nummer fünf in der schweren Klasse in diesem Jahr, und das bei den wenigen Starts“, freute sich Dorothee Schneider im Anschluss. Die Frankfurter Festhalle kann also kommen!

Platz zwei ging an Lena Waldmann und Feu D’Or, der zu Hause auf den Spitznamen „Feudel“ hört. 71,184 Prozent vergaben die Richter für die Vorstellung des elfjährigen Fackeltanz-Sohnes vom Gestüt Bonhomme. Deutsche Bank Reitsport-Akademistin Ann-Kathrin Lindner belegte mit Nachwuchspferd Lord of Dance den dritten Platz (70,482).

Faustus vor Franziskus in der Kür

Im gestrigen Grand Prix hatten noch Ingrid Klimke und Franziskus die Nase vorn gehabt, heute mussten die beiden mit Platz zwei vorliebnehmen. Der Sieg ging einmal mehr an Dorothee Schneider und Faustus, der auf dem Gut Ising nach der langen Corona-Zwangspause wieder ins Turniergeschehen einsteigt. Zwei von drei Richter sahen den nun zwölfjährigen Falsterbo-Sohn heute auf Platz eins.

Franziskus und Ingrid Klimke mussten sich damit nach ihrer Siegesserie in den letzten Wochen knapp geschlagen geben. Auf dem dritten Platz landeten Lena Waldmann und Fiderdance, der ebenso wie Franziskus von Fidertanz abstammt. Uwe Schwanz wurde mit Hermes Vierter.

Ising ist auch eine Station für den Piaff-Förderpreis, der Dressurserie für Nachwuchsreiter. Hier hieß die Siegerin Ann-Kathrin Lindner, die für diese Prüfung den 16-jährigen Rheinländer Flatley gesattelt hatte. Mit 71,93 Prozent durfte das Paar die Ehrenrunde anführen – vor EM-Teamkollegin Alexa Westendarp. Letztere saß auf ihrem bewährten Der Prinz, mit den sie schon im Juniorenlager erfolgreich war. Heute kamen die beiden mit 71,272 Prozent aus dem Viereck.

Genau 70 Prozent vergaben die Richter für Ellen Richter und Vinay, Platz drei. Kristin Biermann und Queensland wurden Vierte vor Raphael Netz und Elastico.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.