Großer Erfolg für Philipp Weishaupt und Convall in Spruce Meadows

Philipp Weishaupt auf Convall lassen die Konkurrenz hinter sich

Philipp Weishaupt auf Convall (hier beim Großen Preis von Aachen 2016) werden beim CSI5* in Spruce Meadows zweite. (© Pauline von Hardenberg)

Die Reise nach Kanada hat sich wirklich gelohnt für Philipp Weishaupt. Der 31-jährige Bereiter von Ludger Beerbaum holte beim CSI5* in Spruce Meadows den zweiten Platz im hochdotiertem Springen. Lediglich dem Weltranglisten-Ersten musste sich Weishaupt geschlagen geben.

Als einziger für Deutschland startende Reiter war Philipp Weishaupt in Spruce Meadows (Kanada) beim CSI5* am Start. Und das hat sich für den Bereiter von Ludger Beerbaum richtig gelohnt. Denn er war mit Convall, einem zehnjährigen Holsteiner Hengst von Colman, einer der drei Reiter, der es mit zwei fehlerfreien Runden aus dem ersten Umlauf und der Siegerrunde ins Stechen geschafft hatte. Mit von der Partie im Stechen um den Sieg: der derzeitige Weltranglisten-Erste Kent Farrington (USA) mit Gazelle, einer elfjährigen belgischen Stute v. Kashmir van Shuttershof, und Eric Lamaze (CAN) mit der 14-jährigen Hannoveraner Stute Fine Lady v. Forsyth. Und das versprach spannend zu werden, denn das 1,60m-Springen war mit insgesamt 500.000 kanadischen Dollar dotiert, umgerechnet rund 340.000 Euro.

Kent Farrington schnell und fehlerfrei

Im Stechen leistete sich Weishaupt dann vier Strafpunkte in einer Zeit von 46,32 Sekunden. Ebenfalls vier Strafpunkte hatte der Kanadier Eric Lamaze. Seine Zeit: 46,66 Sekunden. Weishaupt war im Stechen also schneller als Eric Lamaze, dem Olympiasieger von 2008, und somit wurde der Philipp Weishaupt mit Convall zweiter und Eric Lamaze mit Fine Lady dritter. Lediglich Kent Farrington und Gazelle blieben fehlerfrei. Außerdem zeigte der US-Amerikaner mit einer schnellen Runde in 44,56 Sekunden, dass er zurecht derzeit die Weltrangliste der Springreiter anführt.

Philipp Weishaupt feiert mit dem zweiten Platz beim CSI5* in Spruce Meadows einen großen Erfolg. Im letzten Jahr hatte er, ebenfalls mit Convall, den Großen Preis von Aachen für sich entscheiden können. Das „Weltfest des Pferdesports“ findet in einigen Tagen wieder in der Aachener Soers statt.

René Tebbel fünfter

Auf dem fünften Platz landete der seit Anfang 2015 für die Ukraine startende René Tebbel mit dem zehnjährigen niederländischen Hengst Cosun v. Up to Date. Er blieb im ersten Umlauf fehlerfrei, doch in der Siegerrunde kam ein Zeitfehler auf sein Konto. Damit reichte es nicht fürs Stechen. Vor ihm, ebenfalls mit einem Zeitfehler aus der Siegerrunde, landete Mario Deslauriers (USA) mit dem neunjährigen schwedischen Wallach Westbrook v. Jaguar Mail.

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