Los Angeles: Französisches Triple im Emirates Gold Cup

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Nicht mehr ganz so aus dem Ei gepellt, wie die fesche Stewardess sah Elky van het Indihof nach ihrem Sieg im Emirates Gold Cup der Longines Masters Los Angeles 2016 mit Kevin Staut aus. (© www.longinesmasters.com)

Beim Nationenpreisfinale in Barcelona lief es ja nicht so gut für Frankreichs Springreiter. Aber am Samstag der Longines Masters in Los Angeles zeigten sie, dass sie nicht umsonst die neuen Olympiasieger sind.

Kevin Staut siegte mit der zwölfjährigen BWP-Stute Elky van het Indihof in dem 1,55 Meter-Springen mit zwei Umläufen. Stauts Siegerzeit: strafpunktfreie 35,52 Sekunden.

Zweiter wurde Simon Delestre, der die Olympischen Spiele in Rio und damit die Goldmedaille aufgrund einer Verletzung seines Toppferdes Hermes verpasste. Aber mit dem elfjährigen Holsteiner Chesall v. Casall hat er inzwischen einen mindestens gleichwertigen Partner. Seit Juli haben die beiden sechs Springen gewonnen, darunter zwei Große Preise. Hinzu kommen einmal Platz drei und einmal Platz zwei in den Global Champions Tour-Springen von Rom und Wien. Und in Los Angeles ist der Wallach wieder in Topform: fehlerfreie 35,79 Sekunden lautete das Ergebnis.

Platz drei ging an Julien Epaillard auf dem zehnjährigen Selle Francais-Hengst Safari d’Auge v. Diamant de Semilly (0/36,04).

Kutscher Bester Deutscher

Marco Kutscher konnte sich als Sechster unter die Platzierten mischen. Sein zehnjähriger OS-Wallach Clenur v. Carinue-Fernando war ebenfalls zweimal strafpunktfrei, mit 45,96 Sekunden aber der langsamste Nuller.

Auf Platz zwölf gerade noch im Geld war auch Daniel Deußer im Sattel von Equita van’t Zorgvliet v. Cassini. Die beiden waren eines von zwei Paaren, die schnell genug waren in Runde eins, um trotz eines Abwurfs noch Platziert zu werden.

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