Mechelen: Zwei Fünf-Sterne-Siege zum Auftakt für Deußer und Ahlmann

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Daniel Deußer und Kiana van het Herdershof auf dem Weg zum Sieg im Masters beim Weltcup-Turnier in Mechelen. (© Facebook/jumpingmechelen)

Für Christian Ahlmann und Daniel Deußer fängt das letzte Fünf-Sterne- und Weltcup-Turnier des Jahres 2019 in Mechelen gut an.

Insbesondere für Christian Ahlmann ist die Prüfung, die er heute in Mechelen gewinnen konnte, eine besondere, denn sie findet in Memoriam Léon Melchior statt, also Ahlmanns Schwiegervater. Schon zweimal war er hier mit Caribis Z erfolgreich, jetzt war ein anderer Z-Hengst an der Reihe: Zampano Z, acht Jahre jung, Vater Zandor Z, Muttervater Cocktail Jet.

Immerhin 14 Paare hatten das Stechen des 1,45 Meter-Springens erreicht, darunter auch Christian Kukuk und Colestus. Doch während die im Stechen zwei Strafpunkte für Zeitüberschreitung kassierten (Rang sieben), ließen Christian Ahlmann und der große Zampano Z nichts anbrennen: 34,32 Sekunden, das konnte keiner übertrumpfen, weder von den anderen fünf Paaren, die ebenfalls mit weißer Weste ins Ziel kamen, noch von denen, die Abwürfe kassiert hatten.

Der zweite Platz ging an Brasiliens Marlon Modolo Zanotelli auf Diesel GP du Bois Madame (0/35,51), gefolgt von der Belgierin Gudrun Patteet im Sattel des spanischen Centeuer Z-Sohnes Clooney (0/36,25).

Die schnellste Vier-Fehler-Runde lieferte übrigens Olivier Philippaerts‘ (BEL) Zunkunftshoffnung: der achtjährige BWP-Hengst Le Blue Diamond v’t Ruytershof v. Plot Blue-Diamant de Semilly.

Masters an Daniel Deußer

Keine Weltranglistenpunkte, aber dafür ein neues Auto und ein sattes Preisgeld gab es am Abend beim Masters-Springen zu gewinnen, einer besonderen Prüfung.

Im ersten Umlauf des Masters-Springens von Mechelen stehen sechs Hindernisse von 1,50 Meter Höhe inklusive einer zweifachen Kombination. In jedem Stechen darf sich der Reiter, der in die Bahn kommt, ein Hindernis aussuchen, das erhöht wird. Hat er einen Fehler (egal, an welchem Hindernis), scheidet er aus. Das Hindernis, das er sich ausgesucht hat, wird nur dann auf seine vorherige Höhe zurückgebaut.

Wenn alle Paare in einem der ersten drei Stechen ausscheiden, treten die Reiter, die zuletzt ausgeschieden waren, noch einmal in einem Stechen gegeneinander an, ohne dass die Hindernisse erhöht werden. Hier fällt dann die Entscheidung.

Bei der heutigen Prüfung hatten von den zehn Teilnehmern vier das vierte Stechen erreicht, von denen drei ein zweites Mal null blieben. Pieter Devos und Jade vd Bisschop waren zwar die Schnellsten mit 30, 49 Sekunden, hatten aber einen Abwurf.

Besitzer eines neuen Autos ist hingegen nun Daniel Deußer. Mit der neunjährigen Toulon-Tochter Kiana van het Herdershof lieferte er die schnellste Runde im vierten Stechen dieser besonderen Prüfung, in der die Hindernisse bis 1,70 Meter hoch werden.

Rang zwei (31,89 Sekunden) holte ein Halbbruder von Kiana, Delux van T&L, der wie Deußers Stute von Toulon abstammt und von Niels Bruynseels (BEL) geritten wurde. Die weiße Schleife ging an Olivier Philippaerts und den Numero Uno-Sohn Hurricane (0/36,86).

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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