Olympia: Großbritannien benennt Springmannschaft

Nick Skelton und Big Star bei den Olympischen Spielen in London – sie werden auch in Rio die britische Flagge vertreten.

(© Nick Skelton und Big Star bei den Olympischen Spielen in London – sie werden auch in Rio die britische Flagge vertreten.)

Noch vor dem Weltfest des Pferdesports in Aachen, das am kommenden Wochenende beginnt, haben die Briten ihre Springmannschaft für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro bekannt gegeben.

Nick Skelton, John und Michael Whitaker sowie Ben Maher werden zusammen versuchen, den Titel von 2012 zu verteidigen. Als Reservistin reist Jessica Mendoza mit Spirit T nach Rio. Die Briten haben also auf Erfahrung gesetzt, welche alle vier Teamreiter schon bei diversen Championaten haben sammeln können. Selbst für den erst 33-jährigen Ben Maher werden dies schon die dritten Olympischen Spiele sein. Die anderen drei sind seit Jahrzehnten feste Größen des Sports.

Nick Skelton wird Big Star v. Quick Star reiten. Der KWPN-Hengst war seit 2013 praktisch durchgehend verletzt und ist erst seit diesem Jahr wieder konstanter im Einsatz. Er war 2012, damals erst neunjährig, einer der heißesten Favoriten für eine Einzemedaille gewesen und hatte mit seinen Nullrunden maßgeblich zum Mannschaftsgold beigetragen.

Michael Whitaker wird den Cassini-Sohn Cassionato reiten, mit dem er 2015 Teil des viertplatzierten EM-Teams in Aachen war und im Mai zur siegreichen Nationenpreis-Equipe in Rom gehört hatte.

John Whitaker wird die Holsteiner For Pleasure-Tochter Ornellaia reiten, mit der er ebenfalls im Rom im Nationenpreisteam dabei war (mit zwei fehlerfreien Umläufen) und jüngst in Monaco Vierter beim Global Champions Tour-Springen geworden war. Um nur die jüngsten von zahlreichen weiteren Erfolgen zu nennen.

Ben Maher wird quasi ein neues Pferd reiten: Tic Tac, einen 13-jährigen Sohn von Clinton aus einer Darco-Mutter. Maher reitet den Hengst erst seit Januar (vorher ging er unter der US-Amazone Leslie Burr-Howard), hat aber bereits einige gute Platzierungen erreichen können und war ebenfalls beim Nationenpreissieg in Rom dabei, wo das Paar mit null und acht Fehlern aus den beiden Umläufen gekommen war.

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