Verona: Zwei Springen, zwei Siege – der Tag des Simon Delestre

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Simon Delestre und Chesall in Verona 2017 (© Stefano Grasso)

Das Weltcup-Turnier von Verona 2017 ist ein Turnier, das Frankreichs Simon Delestre so schnell wohl nicht vergessen wird.

Zwei Weltranglistenspringen standen heute auf dem Programm, beide sicherte sich Simon Delestre, der Franzose, der 2016 schon einmal die Spitze der Weltrangliste erklommen hatte. Zum Auftakt zeigte Delestres neunjährige Hannoveraner Contendro-Tochter Catch Me T in einem 1,45 Meter-Zeitspringen, dass sie ihren Namen nicht umsonst trägt. Heute holte sie jedenfalls niemand ein als sie nach 59,47 Sekunden über die Ziellinie schoss, fehlerfrei versteht sich.

Zweiter war hier der Spanier Eduardo Alvarez Aznar auf der achtjährigen, ebenfalls hannoversch gezogenen Dollar Girl v. Dollar du Murier. Dahinter reihte sich der Niederländer Marc Houtzager mit der Phin Phin-Tochter Sterrehof’s Bylou ein.

Das Hauptspringen

Für das wichtigste Springen des Tages, bei dem es über 1,50/1,55 Meter mit Stechen um insgesamt 92.000 Euro Preisgeld ging, hatte Simon Delestre seinen zweiten Star neben Hermes Ryan gesattelt, den Casall-Sohn Chesall Zimquest. Der zwölfjährige Holsteiner enttäuschte ihn nicht. Er war eines von nur zwei Pferden im sechsköpfigen Stechen, das ein zweites Mal strafpunktfrei blieb. Nach 42,24 Sekunden waren Delestre die 23.000 Euro für den Sieger sicher.

Mehr als drei Sekunden langsamer war der Zweitplatzierte unterwegs, Maikel van der Vleuten (NED) auf dem elfjährigen Hannoveraner Salomon v. Stolzenberg. Hier stoppte die Uhr nach 45,66 Sekunden.

Der für Österreich startende Max Kühner setzte mit dem erst neunjährigen Alfa Jordan v. Air Jordan Z ganz auf Sicherheit, kam auch ohne Hindernisfehler ins Ziel, dafür aber mit einem Zeitstrafpunkt, Platz drei.

Die schnellste Vier-Fehler-Runde lieferte Belgiens Niels Bruynseels auf Gancia de Muze (v. Malito de Reves): 41,75 Sekunden, Rang vier. Dahinter reihten sich Steve Guerdat mit der Robin II Z-Tochter Cayetana (4/42,15) und Daniel Deußer auf seinem Cornet Obolensky-Sohn Cornet d’Amour ein (4/42,23).

Die weiteren Deutschen

Ein Comeback feiert in Verona Christian Ahlmanns For Pleasure-Sohn Epleaser van’t Heike aka „Heiko“. Der 13-jährige BWP-Hengst war zuletzt im Mai bei der Global Tour in Hamburg am Start gewesen. Heute kam er mit vier Fehlern aus dem ersten Umlauf.

Christian Ahlmann war gestern im Preis von Prestige (ein 1,55 Meter-Springen mit Stechen) gut platziert gewesen: Platz vier auf Colorit. Gewonnen hatte übrigens das Paar, das heute Rang vier belegte, Niels Bruynseels und Gancia de Muze.

Heute waren außer Ahlmann noch zwei weitere Deutsche am Start im wichtigsten Springen des Tages. Beide hatten jeweils zwei Abwürfe: Niklas Krieg und Carella sowie Marcus Ehning auf seiner Nachwuchshoffnung Calanda, einer neunjährigen Hannoveraner Calido-Tochter, auf die Ehning große Stücke hält und die gestern Vierte in einem 1,50 Meter-Zeitspringen gewesen war.

Alle Ergebnisse aus Verona finden Sie hier.

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