Von Eckermann siegt im Großen Preis des Rolex Grand Slam, Deußer auf Platz vier

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Henrik von Eckermann (SWE) auf Mary Lou (© DigiShots)

Der im Rheinland lebende Schwede Henrik von Eckermann hat in ’s-Hertogenbosch (NED) ordentlich abgesahnt. Daniel Deußer wurde bester Deutscher.

Mit 900.000 Euro war der Große Preis im niederländischen s’-Hertogenbosch dotiert. Er ist Teil des Rolex Grand Slam, zu dem auch die Etappen Aachen, Spruce Meadows (CAN) und Genf (SUI) gehören (siehe unten). Das bedeuteten satte 297.000 Euro Preisgeld für Henrik von Eckermann, der die 13-jährige Westfalen Stute Mary Lou in fehlerfreien 40,45 Sekunden über den von Parcourschef Louis Konickx entworfenen Stechparcours steuerte. Mit Mary Lou wurde von Eckermann, der lange Zeit für Ludger Beerbaum gearbeitet hat, Team-Weltmeister in Tryon letztes Jahr, Zweiter im Weltcup-Finale 2018 und Team-Vizeeuropameister 2017. Zuletzt gewann das Paar die Weltcup-Etappe in Amsterdam Ende Januar. Vor knapp einem Jahr sicherte von Eckermanns Sponsor Tovek die Stute für den schwedischen Spitzenreiter. Mit seiner Zeit im Stechparcours nahm von Eckermann dem Schweizer Steve Guerdat mit der Balou du Rouet-Tochter Bianca weniger als eine Sekunden ab (0 Fehler/41,08 Sekunden). Aber selbst für Platz zwei gab es immer noch 180.000 Euro Gewinngeld. Guerdat und von Eckermann waren die einzigen beiden Teilnehmer, die im mit fünf Reitern besetzten Stechen fehlerfrei blieben.

Der Schwede Peder Fredricson und der zwölfjährige KWPN-Wallach Kristian hatten einen Abwurf (41,60 Sekunden). Sie platzierten sich an dritter Position vor Daniel Deußer mit dem Zangersheide Hengst Tobago Z v. Tangelo, der erst vor kurzem zur Häfte an das italienische Unternehmen Scuderia verkauft worden ist. Auch diese beiden mussten einen Abwurf in Kauf nehmen (44,38). Auf Platz fünf landete der Belgier Niels Bruynseels auf Gancia de Muze. Die anderen drei deutschen Reiter hatten jeweils einen Abwurf im Umlauf: Ludger Beerbaum/Casello (11.), Marcus Ehning/Funky Fred (17.) und Christian Ahlmann/Clintrexo (19.).

Hauptspringen am Samstag
Für Christian Ahlmann lief es im wichtigsten Springen am Samstag, dem „Audi Prize“ über 1,55 Meter mit Stechen, besser. Mit dem neunjährigen Zangersheide Hengst Dominator v. Diamant de Semilly blieb er im Umlauf und im Stechen ohne Fehler und platzierte sich an zweiter Position (37,59 Sekunden). Das Paar musste sich lediglich dem Niederländer Maikel van der Vleuten mit der KWPN-Stute Dana Blue v. Mr. Blue geschlagen geben (0/37,25). Dritter wurde Niels Bruynseels (BEL) mit Utamaro d’Ecaussines, der wie Ahlmanns Dominator ebenfalls von Diamant de Semilly abstammt (0/41,11).

Alle Ergebnisse des Rolex Grand Prix und des „Audi Prize„.

 

Der Modus der Grand Slam-Serie
Der Reiter, der drei Turniere der Rolex Grand Slam-Serie hintereinander gewinnt, erhält eine Million Euro zusätzlich zum Preisgeld. Schafft es der Reiter dann auch, eine vierte „Major“-Prüfung für sich zu entscheiden, erhält er zusätzlich einen weiteren Bonus von einer Million Euro. Auch wer zwei von vier Große Preise gewinnt, erhält einen Bonus. Werden die Turniere hintereinander gewonnen, beträgt der Bonus 500.000 Euro. Ist der Athlet nach dem „Two out of four-Modus“ erfolgreich, aber nicht bei zwei aufeinanderfolgenden Turnieren, beträgt der Bonus 250.000 Euro. Die Siege sind auch auf unterschiedlichen Pferden möglich und sind losgelöst vom Kalenderjahr.

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