Frederic Wandres und Bluetooth sichern sich Weltcup-Etappe von Wellington

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Frederic Wandres und Bluetooth Mitte Januar 2022 in der Grand Prix Kür beim Global Dressage Festival in Wellington, USA. (© gdf.coth.com/SusanStickle)

Mit neuem persönlichen Bestergebnis auf internationalem Parkett zeigte sich der Oldenburger Bluetooth unter Frederic Wandres bei der Grand Prix Kür in Wellington heute von seiner besten Seite. Das Paar konnte so den Sieg in der Weltcup-Etappe einfahren.

Zwölf Reiter-Pferd-Paare hatten sich für die heutige Weltcup-Grand Prix Kür startbereit erklärt. Ein Paar gab auf.

Durchsetzen konnte sich nach dem Sieg im Kurz-Grand Prix erneut der einzige deutsche Starter des Teilnehmerfeldes, Frederic Wandres. Er saß dabei aber nicht im Sattel seines Routiniers Duke of Britain, sondern der Oldenburger Wallach Bluetooth v. Bordeaux war es, der mit Wandres heute den Sieg in der Weltcup-Etappe holte. Und dabei gelang dem Paar auch noch der bisher beste Auftritt in einer internationalen Grand Prix Kür jemals: 81,065 Prozent vergaben die Richter für die Vorstellung der beiden. Ihr bestes Ergebnis hatte das Paar zuletzt in der Grand Prix Kür des CDI4* von Aachen erzielt, 79,330 Prozent. Mit der Bewertung beim Global Dressage Festival in Wellington blieben sie am Samstag auch das einzige Paar, das die 80 Prozent-Marke zu knacken vermochte.

Besonders stolz zeigte sich Wandres im Interview nach seinem Sieg über die Leistung seines zwölfjährigen Wallachs. „Bluetooth ist hier und da noch ein bisschen grün, aber er hat noch keine zehn internationalen Grands Prix auf dem Buckel, er ist also noch sehr jung. Ich bin super glücklich, dass er in dieser Atmosphäre ist und wirklich so tolle Ergebnisse liefert“, so der 34-Jährige. Der Konkurrenz nahm Wandres damit fast drei Prozent ab – ein klarer Sieg!

Die zweitbeste Vorstellung lieferte ein deutsches Pferd mit einer US-amerikanischen Reiterin im Sattel. Davinia la Douce, vielen noch bekannt unter Anabel Balkenhol, wurde für ihre Prüfung unter ihrer neuen Besitzerin Anna Buffini, die die Lyrics ihrer Kürmusik übrigens selbst eingesungen hat, von den Richtern mit insgesamt 78,485 Prozent bedacht. „Ich bin wirklich mit nicht allzu großen Erwartungen in diese Saison gegangen, und ich habe die Stute noch nicht lange“, sagte Buffini nach der Prüfung. „Wir haben unseren Schwierigkeitsgrad vor ein paar Wochen auf 10 erhöht, weil wir wussten, dass wir vom Schwierigkeitsgrad her stärker sein müssen, und hierher zu kommen und das zu tun, was sie getan hat, war unglaublich.“

Dritte wurden die US-Amazone Ashley Holzer mit ihrer Hochadel-Tochter Havanna und 77,250 Prozent.

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Jennifer Williams gewinnt CDI4* Grand Prix Kür

Eine weitere Grand Prix Kür auf Vier-Sterne-Niveau wurde bereits am Freitagabend in Wellington geritten. Hier siegte, wie schon im CDI4* Grand Prix am Donnerstag, die US-Amerikanerin Jennifer Williams mit Millione und dem Ergebnis von 77,175 Prozent vor Susan Pape (USA) mit Harmony’s Eclectisch (77,005) und dem Deutschen Christoph Koschel und Favorito v. Vulcano (75,015). Platz vier wurde es für Ashley Holzer (USA) mit der Sir Donnerhall I-Tochter Valentine und 69,210 Prozent.

Die Ergebnisse vom Global Dressage Festival finden Sie hier.