München: Don Johnson und Isabell Werth sind in der grünen Saison angekommen

Isabell Werth_München 2018

Isabell Werth und Don Johson, München Perd International 2018 (© Maximilian Schreiner)

Hauptsache „M“. Nach Mannheim haben Isabell Werth und Don Johnson auch in München bei der Pferd International den Grand Prix vor Dorothee Schneider gewonnen. Die ritt einen wachechten Bayern und verdrängte eine ebenso waschechte Bayerin auf Rang drei, Jessica von Bredow-Werndl.

Mit 77,935 Prozent hat Isabell Werth wie im Vorjahr den Grand Prix in München gewonnen. Grand Prix-Sieg Nummer zwei mit „Johnny“ innerhalb von Wochenfrist. Schon in Mannheim beim Maimarkt hatte der Hannoveraner gewonnen. Bei dem großen Event „Pferd International“ setzte sich Isabell Werth mit dem Don Frederico-Sohn vor Dorothee Schneider und Sammy Davis jr. v. San Remo mit glatten 76 Prozent. Viel vorgenommen hatte sich Jessica von Bredow-Werndl mit der Trakehner Stute Dalera BB v. Easy Game. Erstmals gingen die beiden Sieger der Louisdor-Preise 2016 und 2017  gegeneinander an den Start. Dalera und Jessica von Bredow-Werndl, die Pechvögel der Kür von Hagen, hatten phasenweise Zwischenergebnisse im Verlauf der Prüfung jenseits der 78-Prozent-Marke. Nach teuren Fehlern – unter anderem einem Missverständnis vor der Galoppirouette links, dort hielt die Stute an, einem Umspringen vorm Ende des starken Galopp sowie einem Traktfehler im starken Trab – blieben 74,109 Prozent übrig, Platz drei. Dalera piaffierte und passagierte leichtfüßig und rhythmisch. Allerdings fehlt ihr immer wieder noch etwas Kraft, so tauchte sie beim Angaloppieren aus der Passage im Hals ab und wurde phasenweise etwas eng. Dennoch, betonte Bundestrainerin Monica Theodorescu, sei die Stute im Vergleich zu Hagen deutlich verbessert in der Anlehnung gewesen.

Vierte wurde Anabel Balkenhol mit dem Trakehner Hengst Heuberger und 72,848 Prozent. Balkenhol hatte mit Nachwuchshoffnung Crystal Friendship morgens bereits die Intermédiaire I mit 72,471 Prozent vor Stefanie Wolf und Saphira Royal (71,529) gewonnen.  Fünfter im Grand Prix wurde Benjamin Werndl mit Daily Mirror, dem exakt 0,1 Punkte pro Richter, sprich in Summe ein halber Punkt, fehlte, um mit Anabel Balkenhol gleichzuziehen (72,826). (Grand Prix-Ergebnisse)

Münchens 3*-Tour fest in bayerischer Hand

Mit 70,638 Prozent siegte im Grand Prix Special (Ergebnisse) Alexandra Stadelmayer mit Lord Lichtenstein. Das Paar setzte sich vor Victoria Michalke und Dance On (69,723) und Stefanie Schatz-Weihermüller mit C’est la vie (69,298).

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