Stockholm: Dufour schlägt Werth im Top Ten Finale

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Die besten der Besten in Stockholm: Cathrine Dufour und Cassidy. (© Stockholm Horse Show)

Ein Riesenerfolg für Cathrine Dufour und Cassidy beim Top Ten Finale der Dressurreiter in Stockholm!

Eine echte Sternstunde hatten am Morgen des ersten Advent die 27-jährige Dänin Cathrine Dufour und ihr 16-jähriger Caprimond-Sohn Cassidy. Mit 89,445 Prozent, mehr als je zuvor, setzten sie sich im Top Ten Finale der Dressurreiter gegen die beiden dreifachen Weltcup-Sieger Isabell Werth und Weihegold durch. „Das ist verrückt!“, jubelt Dufour auf Instagram.

Wohl eher hoch verdient. Die Idealnote 10 gab es für das Paar in den Pirouetten sowie in den in der Kür vierfach bewerteten Fußnoten – vor allem der für die Harmonie zwischen Reiter und Pferd, wo gleich drei Richter zur Höchstnote griffen.

Es ist das erste Mal, dass Dufour und Cassidy, die ja Bronze im Grand Prix Special der EM von Rotterdam gewannen, Isabell Werth und Weihegold hinter sich lassen konnten. Was für ein Erfolg für dieses Paar! Erst recht angesichts dessen, dass die beiden ja schon seit Dufours Juniorentagen ein Team sind und schon damals eine Klasse für sich waren.

Die weitere Platzierung

Auch Isabell Werth und der 14-jährigen Oldenburger Stute Weihegold v. Don Schufro gelang eine gute Prüfung: 89,310 Prozent. Aber um Dufour zu schlagen reichte es eben nicht ganz – obwohl die Richter bei H und M, Isobel Wessels (GBR) und Magnus Ringmark (SWE) sie sogar an erster Stelle hatte. Annette Fransen Iacobaeus bei C hingegen sortierte die Weltranglisten-Zweiten nur an dritter Stelle ein.

Die Chefrichterin sah ihren Landsmann Patrik Kittel und seine elfjährige in der Schweiz gezogene Fürstentraum-Tochter Well Done de la Roche noch vor Isabell Werth auf Rang zwei. Schlussendlich wurde es der dritte Platz für den im Münsterland beheimateten Schweden mit 86,115 Prozent – das ist das mit Abstand beste Ergebnis, das die beiden je hatten.

Sie verwiesen damit Jessica von Bredow-Werndl und Zaire-E auf Rang vier. 85,825 Prozent sind auch diese beiden das mit Abstand beste Ergebnis, das sie je auf internationalem Parkett erzielen konnten. Ihr bisheriger persönlicher Rekord waren 82,250 Prozent beim CDI Ebreichsdorf im April.

An dritter Stelle platzierten sich die Schwedin Therese Nilshagen und Dante Weltino mit 83,765 Prozent, gefolgt von Emmelie Scholtens auf Desperado (83,045) und Helen Langehanenberg mit Damsey (82,725).

Die Plätze sieben bis zehn gingen an Anne Meulendijks (NED) auf Avanti (80,845) vor den beiden Schwedinnen Antonia Ramel mit Brother de Jeu (77,925) und Michelle Hagman Hassink auf Chagall (72,920).

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