Ex-Bundeschampionesse Damon’s Divene eingeschläfert

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Aufgrund einer unheilbaren Verletzung musste die elfjährige Westfalenstute Damon’s Divene, einst eines der besten Jungpferde Deutschlands, eingeschläfert werden.

Wie DOKR-Chef Dennis Peiler (die Stute gehörte dem DOKR) gegenüber Eurodressage erklärte, gab es keine andere Lösung als das Pferd zu erlösen. Mit ihrer Verletzung wäre auch ein Leben auf der Weide nicht möglich gewesen.

Karriere-Highlights

Damon’s Divene war zunächst von Ingrid Klimke geritten worden, die damals auch noch den Vater der Stute unter dem Sattel hatte, Damon Hill. Klimke holte 2009 den Bundeschampionatstitel der dreijährigen Reitpferde mit der Stute. 2010 übernahm dann Helen Langehanenberg die Zügel und zusammen wiederholten die beiden den Vorjahreserfolg in Warendorf. Ein Jahr später wurde Damon’s Divene Silbermedaillengewinnerin bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde in Verden hinter dem damaligen „Über-Pferd“ Woodlander Farouche.

Die letzten Jahre

2012 war die erste Saison, in der die Stute keinen Turnierplatz sah. Ein Jahr später kehrte sie zurück, mittlerweile M-fertig. 2014 pausierte sie erneut. 2015 sollte sie beim Nürnberger-Burg-Pokal gehen und nahm an mehreren Qualifikationen teil. Ihr letztes Turnier war in Balve bei den Deutschen Meisterschaften, wo sie auch im Prix St. Georges für Nachwuchspferde am Start war. Danach verletzte sie sich erneut und erholte sich nicht.

Erfolgreiche Familie

Das DOKR hatte die elfjährige Westfalenstute v. Damon Hill aus der Rapunzel v. Rubin-Royal-Donnerhall von Züchter Christian Becks als Grand Prix-Hoffnung für Helen Langehanenberg erworben. Damon’s Divene ist die älteste von drei Vollgeschwistern, die allesamt Bundeschampions und später S-erfolgreich waren bzw. sind. Neben ihr sind das Damon’s Satelite und Damon’s Delorange. Auch diese beiden wurden zunächst von Helen Langehanenberg vorgestellt, gehen jetzt aber sehr erfolgreich unter der Züchter- und Besitzer-Tochter Jil-Marielle Becks.