Zürich: Philipp Weishaupt und Lasse K Dritte im Championat, Guerdat Schweizer Reiter des Jahres

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Philipp Weishaupt und Lasse K in Zürich 2018. (© katjastuppia.ch/mercedes-csi.ch)

Das höchst dotierte Springen beim CSI5* in Zürich war heute das Art on Ice Championat. Der Sieg ging nach Frankreich. Aber Philipp Weishaupt sorgte auch für eine deutsche Top drei-Platzierung. Außerdem hatte Steve Guerdat heute gleich doppelten Grund zur Freude.

Der Olympiasieger wurde nämlich als „Reiter des Jahres“ in der Schweiz ausgezeichnet. Und mit der zwölfjährigen Baloubet du Rouet-Tochter Bianca reitet er zudem das „Pferd des Jahres“. Zehnmal war er im vergangenen Jahr in Nationenpreisen fehlerfrei für die Schweiz gesprungen, davon allein siebenmal mit Bianca. Hinzu kommen zehn Siege in Großen Preisen. Eine stattliche Ausbeute!

Der Titel „Besitzer des Jahres“ ging an Luigi Baleri. Ihm gehört Martin Fuchs‘ Clooney, der allein schon in 2018 an zwei Wochenenden zwei große Springen für sich entscheiden konnte, vergangene Woche in Basel und gestern in Zürich. 2017 sprang er knapp 505.000 Euro zusammen. (Quelle: Pferdewoche.ch)

Art on Ice Championat

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Kevin Staut und Ayade de Septon, die Sieger im Art on Ice Championat von Zürich 2018. (© katjastuppia.ch/mercedes-csi.ch)

Sieger im Art on Ice Championat, einem 1,50 Meter-Zwei-Phasen-Springen, wurde Frankreichs Kevin Staut auf der zwölfjährigen SBS-Stute Ayade de Septon. Die Wandor van de Mispelaere-Tochter schaffte die Runde gegen die Uhr in sagenhaften 25,61 Sekunden und ohne Abwurf. Das war nicht zu toppen, ob mit oder ohne Abwurf.

Platz zwei ging an Harrie Smolders im Sattel des elfjährigen KWPN-Wallachs Cas v. Indoctro (0/26,53), gefolgt von Philipp Weishaupt und dem ebenfalls elf Jahre alten Oldenburger Lasse K v. Le Carolus (0/26,69).  Das „K“ steht für den Züchter, Josef Kathmann. Zürich ist erst das dritte internationale Turnier des Wallachs. Bis September 2017 war er noch in nationalen Springen mit Lea Wiest erfolgreich. Danach übernahm ihn Ludger Beerbaum, ritt ihn zunächst bei einem Zwei-Sterne-CSI in den Niederlanden und dann in Mechelen schon auf Fünf-Sterne-Niveau. Anfang des Jahres ging der Wallach noch einmal unter Christian Kukuk daheim in Riesenbeck und nun feierte er unter Philipp Weishaupt seinen bislang größten Erfolg.

Noch im Geld waren auch Marcus Ehning und die Zangersheider Canturo-Tochter Cristy. Mit einem Abwurf in Phase 2 in 27,97 Sekunden belegten sie Rang zehn. Bei Hans-Dieter Dreher und seinem neunjährigen Nadal Z war schon in Phase 1 eine Stange gefallen.

Alle Ergebnisse aus Zürich finden Sie hier.

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