CHIO Aachen: Ingrid Klimke führt im CIC3* vor Sandra Auffarth

Ingrid Klimke und Hale Bob

Ingrid Klimke und Hale Bob (© Pauline von Hardenberg)

In der Dressur des CICO3* beim CHIO Aachen hatte Ingrid Klimke mit Hale Bob noch ein wenig mit der Sichtweise der britischen Richterin zu kämpfen, aber im Springen überzeugte Bobby dann auf ganzer Linie. Das deutsche Team liegt ebenfalls in Front.

Das hat Ingrid Klimke auch nicht so oft: Notendiskrepanzen von 7,5 Prozent und die Platzziffern eins bis neun und das für eine Dressurdarbietung von Hale Bob, die nicht wenige für eine seiner besten Runden überhaupt gehalten hatten. Die britische Jurorin Sue Baxter, bei ihr rangierte Bobby an neunter Position, war da augenscheinlich anderer Auffassung. 34,5 Strafpunkte (76,99 Prozent) bedeuteten insgesamt Platz zwei. Die Führung hatte Sandra Auffarth mit Opgun Louvo mit 31,8 Minuspunkten (78,78) übernommen. Mit „Wolle“ wird in diesem Jahr kein Championatseinsatz angestrebt, der Fuchs hatte einen Griffelbeinbruch Anfang des Jahres auskurieren müssen. Im Springen unterlief den noch amtierenden Weltmeistern ein Springfehler, so dass sie von der drittletzten Startposition morgen auf die Geländestrecke gehen werden (35,8).

Deutschlands Top-Trio auf den Plätzen 1,2, und 3 im Nationenpreis

Zweiter ist Michael Jung mit dem unverwüstlichen Jahrhundertpferd Sam (34,7). Der Stan the man xx-Sohn wurde von der britischen Richterin auf Platz elf gesehen, das war sicherlich streng. Platz eins, 78,65 Prozent, von dem Polen Slawomir Pietrzak darf man allerdings für die Vorstellung zumindest auch als „wohlwollend“ bezeichnen.

Ozeanien gab sich auf den weiteren Plätzen ein Stelldichein: Shane Rose und CP Qualified v. Quite Capitol aus Australien (36,4) vor dem Neuseeländer Sir Mark Todd mit Leonidas II v. Landos (37,1) und Emma McNab mit Fernhill Tabasco aus Australien (37,4).

In der Teamwertung liegt Deutschland mit 105,00 Minuspunkten klar in Führung. Vierte Mannschaftsreiterin war Josefa Sommer, deren Platz 14 (45,3) mit Hamilton v. Heraldik xx das Streichergebnis waren. Zweite ist die Abordnung aus Australien (122,7) vor den Schweden (135,8). „Ansage ist, wir wollen die Trophäe zurück!“, hatte Bundestrainer Hans Melzer zur Devise erklärt – läuft! Aber auch das ist der deutschen Mannschaftsleitung nach Inspektion der Geländestrecke klar: Die Entscheidung ist noch nicht gefallen. „Das Gelände ist mit einem Championatskurs vergleichbar, reell schwer. Ich denke aber, null zu reiten, wird nicht das Problem. Das Kriterium wird es sein, in der Zeit zu bleiben. Das wird nicht einfach!“

Die Geländeprüfung (hier die Strecke in der Übersicht) beginnt morgen um 10 Uhr.

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