Marbach: Michael Jung behält Spitzenposition

(c) Julia Waldenmaier / JW Fotografie

Neues Paar, souveräner Auftritt: Michael Jung und Chipmunk (© equistock.de/Waldenmaier)

Im CCI4*-S, dem Berufsreiterchampionat Vielseitigkeit, liegt die Führung auch nach dem zweiten Dressurtag unverändert in Michael Jungs Händen – allerdings mit einem anderen Pferd als gestern. Konkurrenz bekommt er aus Japan und dem Lager seiner Pferdewirtschaftsmeister-Kollegen.

Drei Pferde am Start – die Führung, Platz drei und Rang acht – das Resümee nach der Dressur in der CCI4*-S Prüfung in Marbach kann sich für Michael Jung sehen lassen. Mit besonderer Spannung erwartet war der Auftritt mit seinem Neuzugang Chipmunk, für das Paar nach der CCI3*-Prüfung in Kreuth der erste Start auf Viersterne-Niveau. Pferdewirtschaftsmeister Michael Jung und der erfahrene elfjährige Hannoveraner v. Contendro lieferten ab. Chipmunk, der unter seiner vorherigen Reiterin Julia Krajewski letztes Jahr Aachen, Marbach und Bramham gewann und an den Weltreiterspielen in Tryon teilnahm, zeigte sich konzentriert und durchlässig und absolvierte eine Vorstellung auf den Punkt. Nach der Schlussaufstellung strahlte Michael Jung zufrieden, Chipmunk verließ entspannt das Viereck. 78,26 Prozent war das Ergebnis, 21,7 Minuspunkte, Platz eins in der laufenden Wertung. Allerdings waren sich die Richter, wie schon am Tag zuvor, nicht ganz einig. Zwei sahen Michael Jung und Chipmunk auf dem zweiten Platz (Merel Schunk/NED und Les Smith/GBR). Dr. Ernst Topp, Richter bei C, vergab die Platzziffer eins.

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„Gut gemacht!“ – Auftakt nach Maß für Michael Jung und Chipmunk in ihrer ersten gemeinsamen Viersterne-Prüfung (Foto: equistock.de/Waldenmaier) (© equistock.de/Waldenmaier)

Mit seinem Nachwuchspferd Highlighter, einem achtjährigen Caretino-Sohn, belegt Michael Jung nach einer ansprechenden Vorstellung am ersten Dressurtag momentan den dritten Platz (24,9). Sein drittes Eisen im Feuer ist Corazon, eine energisch abfußende neunjährige Hannoveraner Stute v. Casillas, die im Dressurviereck nicht immer ganz spannungsfrei war, aber tolle Übergänge, ein flüssiges Rückwärtsrichten und raumgreifende Verstärkungen zeigte – 26,9 Minuspunkte, Rang acht.
Der Japaner Yoshiaki Oiwa, der bei Dirk Schrade in Schleswig-Holstein stationiert ist, absolvierte sowohl mit dem KWPN Wallach Bart v. United als auch mit dem zwölfjährigen Holsteiner Calle v. Cristo zwei vielversprechende Dressurprüfungen. Mit Bart, der unter dem Franzosen Mathieu Lemoine bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 und der EM 2015 am Start war, liegt Oiwa auf dem zweiten Platz (23,1). Im Sattel von Calle, dieses Jahr in der CCI4*-S Prüfung in Strzegom und Sopot unter den Top acht platziert, belegt er den fünften Platz (25,4).
Auch Dirk Schrade rangiert momentan mit zwei Pferden unter den ersten Zehn. Auf Unteam de la Cense kam er auf 25,3 Minuspunkte (Platz vier), für die Vorstellung auf dem Holsteiner Wallach Catelan vergaben die Richter 26,3 Minuspunkte (Platz sechs). Dahinter folgen Nachwuchsreiterin Marie Kraack mit Havana Club (26,5/7.), Kai-Steffen Meier mit Eiskönig (27,0/9.) und Peter Thomsen auf Nobleman (27,9/10.).

Neben dem Berufsreiterchampionat Vielseitigkeit im Rahmen der CCI4*-Prüfung werden in Marbach auch die Landesmeisterschaften, eine CCI2*-L, der U25-Förderpreis, ein Junioren-Nationenpreis (CCIOJ2*-L) sowie erstmals ein Pony-Nationenpreis (CCIOP2*) ausgetragen

Alle Ergebnisse aus Marbach finden Sie hier.

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