Tim Price zum ersten Mal die Nummer eins der Vielseitigkeits-Weltrangliste

FEI World Equestrian Gamesª Tryon USA

Tim Price und die inzwischen nach Japan verkaufte Cekatinka bei den Weltreiterspielen 2018 in Tryon. (© FEI)

Der Neuseeländer Tim Price hat es zum ersten Mal auf Platz eins der Vielseitigkeits-Weltrangliste geschafft – nicht die einzige Änderung unter den Top Ten!

Nach einer super Saison 2018, in der Tim Price unter anderem den CCI4* (heute 5*-L) in Burghley gewann, knüpfte er dieses Jahr direkt an diesen Lauf an. In Kentucky belegte er Rang drei mit Xavier Faer und in Badminton wurde er Zehnter auf Ringwood Sky Boy. Das alles zusammen reichte, um endlich einmal ganz oben zu stehen.

„Ich muss zugeben, das wollte ich schon lange erreichen“, sagt der 40-jährige Neuseeländer. „Aus einem Traum wurde ein Ansporn und nun Realität“, freute er sich. „Ganz sicher fühlt sich das ziemlich besonders an, vor allem, weil es eher eine Anerkennung der Beständigkeit ist als der sofortige Sieg. Ich versuche, aus jeder Möglichkeit das Beste zu machen. Nicht immer zu gewinnen, aber immer in einer Art und Weise, wegen der meine Pferde ihr bestes geben wollen, weil es ihnen Spaß macht und sie befriedigt. Für mich ist das das Ergebnis all der harten Arbeit, einer starken Fokussierung und großartigen Partnerschaft mit meinen vierbeinigen Freunden.“

Die zuvor an erster Stelle rangierte Doppel-Weltmeisterin Rosalind Canter rutschte auf Platz vier. Sie erwartet ja ihr erstes Kind.

Auf Platz zwei liegt Oliver Townend (GBR), gefolgt von Badminton-Siegerin Piggy French. Beide machten einen Platz gut. Platz fünf ist der aktuelle Stand für die vierte Britin unter den Top five, Kristina Cook, welche sich von Platz 33 hochgearbeitet hat. Weitere Aufsteiger: Australiens Chris Burton, der von Rang 37 auf Platz sechs sprang, und der Neuseeländer Andrew Nicholson, der sich um 23 Plätze verbesserte und nun Achter ist.

Zwischen die beiden schob sich Tom McEwen (GBR). Komplettiert werden die Top Ten durch Sam Watson (AUS) auf Rang neun und Belgiens Karin Donckers an zehnter Stelle.

Deutsche Reiter unter den Top 50:

14. Ingrid Klimke (vorher 11.)

21. Michael Jung (25.)

24. Julia Krajewski (24.)

41. Andreas Dibowski (35.)

Die gesamte Liste finden Sie hier.

Dressur

Anders als bei den Vielseitigkeitsreitern hat sich in der Weltrangliste der Dressurreiter in den oberen Plätzen sich nicht viel Verändert. Auf Platz eins bis vier ist alles beim Alten: Isabell Werth belegt mit Weihegold und Bella Rose die Plätze eins und zwei. Laura Graves (USA) und Verdades sind Dritte, Helen Langehanenberg und Damsey Vierte.

Auf den Plätzen fünf und sechs gab es einen Tausch. Isabell Werth sprang mit Emilio auf Rang fünf. Kasey Perry-Glass und Goerklintgaards Dublet büßten einen Platz ein.

Daniel Bachmann-Andersen und Zack halten als Siebte wie im Vormonat die dänischen Farben hoch, gefolgt von Jessica von Bredow-Werndl und Dalera BB, die drei Plätze gut machten. Dorothee Schneider und Sammy Davis Jr. konnten ihren neunten Platz verteidigen. Mit seinem zweiten Pferd Don Olymbrio arbeitete Daniel Bachmann-Andersen sich von Platz zwölf vor in die Top Ten und ist nun Zehnter.

Weitere deutsche Dressurreiter unter den Top 50:

16. Benjamin Werndl (17.) mit Daily Mirror

21. Jessica von Bredow-Werndl (23.) mit Zaire-E

24. Isabell Werth (16.) mit Don Johnson

29. Benjamin Werndl (132.) mit Famoso

30. Frederic Wanders (30.) mit Duke of Britain

37. Dorothee Schneider (29.) mit Faustus

38. Fabienne Müller-Lütkemeier (31.) mit Fabregaz

41. Ingrid Klimke (36.) mit Franziskus

42. Sönke Rothenberger (41.) mit Cosmo

46. Kathleen Keller (37.) mit San Royal

48. Jan-Dirk Giesselmann (46.) mit Real Dancer

Die vollständige Liste finden Sie hier.Mercurial X Proximo

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