Randbøl: Revolution, Donkey Boy, Danciera und Fiontini dänische Nachwuchschampions

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Hesselhøj Donkey Boy unter Jan Møller Christensen. (© Toffi)

In Randbøl fanden am Wochenende die Dänischen Meisterschaften der Nachwuchsdressurpferde statt. Zumindest die Dressursieger sind alte Bekannte.

Bei den Vierjährigen war kein Vorbeikommen an den Pferden des Stalls Helgstrand. Es siegte Andreas Helgstrand mit dem 1,2 Millionen Euro-Hengst Revolution. Der Rocky Lee-Rouletto-Sohn war nach seiner Körung 2015 zwar über den Verdener Hengstmarkt verkauft worden, ist aber ein Westfale. Er kam auf eine Endnote von 9,7 und erhielt viermal die Idealnote 10,0: im Trab, im Galopp, in der Rittigkeit und in der Bewertung des Potenzials. Einzig im Schritt musste er sich mit einer 8,5 zufrieden geben.

Silber und Bronze gingen ebenfalls in den Stall Helgstrand, zum einen an den Oldenburger Hengst For Emotion v. Foundation-Sandro Hit. Der gehört inzwischen Anna Kasprzak, wurde in Randbøl allerdings von der Australierin Simone Pearce vorgestellt, die für den Stall Helgstrand reitet. Hier gab es eine Durchschnittsnote von 9,16 (Trab: 9. Galopp: 10, Schritt: 8,5, Rittigkeit: 9, Potenzial: 9,3).

Bronze sicherte sich Zhaplin Langholt v. Zonik-Stedinger, einem in Dänemark gezogenen Hengst, der mit einer 8,86 die Prüfung beendete (Trab: 9,2, Galopp: 9,4, Schritt: 9, Rittigkeit: 7,5, Potenzial: 9,2).

Fünfjährige

Überragendes Pferd in Randbøl auf der Anlage des Gestüts Blue Hors war der Däne Hesselhøj Donkey Boy. Bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde in Ermelo hatte er Bronze gewonnen. Vergangenes Wochenende trumpfte er mit einer sensationellen Gesamtnote von 9,96 auf. Er erhielt eine 9,8 im Trab und in allen übrigen Kriterien eine 10.

Auch hier holte der Stall Helgstrand Silber und Bronze. Die Silbermedaille sicherte sich der Neuzugang Atterupgaards Botticelli v. Benetton Dream-Caprimond. Seine Mutter ist eine Vollschwester zu Dänemarks aktueller Nummer eins im Viereck, Cassidy. In Ermelo landete der Hengst unter seiner vorherigen Reiterin Selina Solberg Vittinghus nach dem Sieg im kleinen Finale  in der Endrunde aufgrund von Spannungen noch unter ferner liefen. Jetzt wurde er von Severo Jurado Lopez vorgestellt und kam auf eine 8,88 in Summe (Trab: 9,5, Galopp: 8,2, Schritt: 8,7, Rittigkeit: 8,8, Potenzial: 9,2).

Bronze holte der Silbermedaillengewinner von Ermelo, Andreas Helgstrands Oldenburger Ferrari v. Foundation-Hotline. Mit 8,86 musste er sich dem Stallgefährten nur knapp geschlagen geben (Trab: 9, Galopp: 9, Schritt: 8,6, Rittigkeit: 8,7, Potenzial: 9).

Sechsjährige

Mit einer 9,1 siegte bei den Sechsjährigen die Fürstenball-De Niro-Tochter Heiline’s Danciera unter Carina Cassoe Kruth (Trab: 9,5, Galopp: 8,8, Schritt: 8,5, Rittigkeit: 9,5, Potenzial: 9,2). Cassoe Kruth feierte einen Doppelerfolg, denn Red Diamant v. Romanov-Dream of Heidelberg holte mit einer 8,92 Silber (Trab: 8,8, Galopp: 8,5, Schritt: 8,8, Rittigkeit: 9,5, Potenzial: 9). Bronze ging an Bettina Jaeger Jensen auf Flora v. Floriscount-Hohenstein mit 8,76 (Trab: 9, Galopp: 8,5, Schritt 8,8, Rittigkeit: 8,5, Potenzial: 9).

Siebenjährige

Wenige Überraschungen gab es bei den ältesten Nachwuchspferden. Die dreifache Weltmeisterin Fiontini v. Fassbinder-Romanov holte sich unter Severo Jurado Lopez den Titel mit 88,91 Punkten (Trab: 9,8, Galopp: 9,5, Schritt: 9, Rittigkeit: 9,5, Potenzial: 9,8).

Zweiter wurde der sympathische Trakehner Kipling v. Hofrat-Hohenstein unter der fein reitenden Anne Troensegaard mit 82,974 Punkten (Trab: 9,8, Galopp: 8,5, Schritt: 8,2, Rittigkeit: 9,2, Potenzial: 9).

Bronze sicherte sich Fritzeck v. Fiorano-Don Crusador unter Rikke Dupont mit 79,257 Punkten (Trab: 9,5, Galopp: 8,2, Schritt: 8,2, Rittigkeit: 9, Potenzial: 9).

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