CHIO Aachen: Deutschland führt in Dressur-Nationenpreis trotz kaputter Zweierwechsel und bockendem Cosmo, Werth siegt

Isabell Werth und Weihegold

Isabell Werth und Weihegold (© Pauline von Hardenberg)

Mit drei 80-Prozent-plus-Ritten hat sich die deutsche Equipe in Aachen im Nationenpreis an die Spitze gesetzt. Wie bei den Olympischen Spielen wird die Mannschaft aus den Ergebnissen von Grand Prix und Grand Prix Special errechnet

Favorisiert waren die Deutschen schon von Anfang an. Das hängt einmal mit den Ergebnissen der Deutschen Meisterschaft in Balve zusammen, vor allem aber mit dem Starterfeld. Das ist vorsichtig ausgedrückt eine Ansammlung von C-Mannschaften aus D-Nationen. Die Niederländer, die es räumlich nicht wirklich weit bis in die Kaiserstadt haben, haben sogar ganz auf die Nominierung eines Teams verzichtet. Und auch die Schweden, Dänen oder die Olympia-Mitfavoriten aus Großbritannien haben nicht ihre Topreiter geschickt.

Pauline von Hardenberg

Über 83 Prozent! Isabell Werth und Weihegold      Foto: Pauline von Hardenberg

Aus den USA ist immerhin Steffen Peters mit Legolas gekommen. Der Wallach ging einmal mehr wie ein Schatten seiner selbst, matt und resigniert wirkten die Runde. Die Trabverstärkungen matt und nicht immer hundertprozentig im Rhythmus, die fliegenden Galoppwechsel steif, kurz, langweilig. Nur die Piaffen, die sind noch lebhaft. Allein – den Richtern gefiel selbst diese Vorstellung. Peters kam auf 77,243 Prozent, Platz vier hinter dem deutschen Amazonen-Trio, das diesmal von Isabell Werth angeführt wurde.

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