Warendorf: Preise der Besten für Rothenberger, Becks, Maack, Ripke, Schuster, Böckmann, Ercken und weitere

Symbolfoto Preis der Besten

(© www.toffi-images.de)

In Warendorf ging einmal mehr der Preis der Besten zu Ende, eines der wichtigsten Turniere für Nachwuchsreiter in Deutschland. Auch dieses Jahr konnten die Favoriten ihren Rollen gerecht werden.

DRESSUR

In der Altersklasse der Jungen Reiter (U21) siegte erneut Jil-Marielle Becks, allerdings nicht auf Championatshengst Damon Hill, sondern auf dessen Sohn Damon’s Satelite, den Becks ebenfalls mit großem Erfolg vorstellt. In der ersten Wertung hatten sie sich noch Anna-Christina Abbelen auf Fürst on Tour geschlagen geben müssen. Doch in der zweiten Wertung konnten sie noch eine ganze Schippe drauf legen und zogen an Abbelen vorbei. Die wurde Zweite mit Fürst on Tour und Dritte mit ihrer Stute First Lady, die in beiden Wertungen an dritter Stelle rangierten.

Bei den Junioren (U18) war einmal mehr Semmieke Rothenberger nicht zu schlagen. Den Titel holte sie mit ihrer Gribaldi-Tochter Geisha nach Siegen in beiden Wertungen. Mit ihrem Zweitpferd Dissertation wurde sie zudem Dritte der Gesamtwertung. Dazwischen schob sich die Europameisterin des Vorjahres, Hannah Erbe auf Carlos. Sie war Rothenberger in beiden Wertungen dicht auf den Fersen gewesen.

Inga Katharina Schuster und NK Cyrill zeigten sich überlegen bei den Ponyreitern (U16). Auch sie hatten in beiden Aufgaben die besten Ergebnisse und siegten damit unangefochten. Dahinter reihte sich ihre Stall- und Trainingskameradin Tabea Schroer auf Danilo ein. Hier waren es die Plätze zwei und drei gewesen. Drei und zwei lauteten die Rangierungen der Bronzemedaillengewinnerin Lucie-Anouk Baumgürtel mit Massimiliano.

SPRINGEN

Ein reines Schleswig-Holsteiner Podium gab es beim Preis der Besten der Jungen Reiter. Dass sie ein fantastisches Team sind haben einmal mehr Theresa Ripke und ihr Calmado unter Beweis gestellt. Mit den Plätzen eins und zwei in den beiden Umläufen holten sie einen klaren Sieg vor Jesse Luther und Clearwater (Plätze sieben und eins). Dritter wurde Philip Koch auf Cracker Jack (Plätze zehn und drei).

Bei den Junioren setzte sich Christoph Maack im Sattel seiner Dyleen durch. Er war in der ersten Wertung Vierter gewesen, die zweite hatte er gewonnen. Justine Tebbel hatte in Runde eins die Nase vorn, musste sich dann aber mit Platz neun und damit Silber zufrieden geben auf der Stute Casa Ciara. Marie Ligges und Cassandra reihten sich als Neunte und Vierte in beiden Springen ein, was in Summe Rang drei ergab.

Antonia Ercken und ihr Amacho waren im vergangenen Jahr die Shooting-Stars bei den Deutschen Meisterschaften der Ponyspringreiter gewesen. Inzwischen haben sie längst gezeigt, dass die DJM kein Zufallstreffer waren. Mit den Plätzen sechs im ersten und eins im zweiten Parcours sicherten sie sich den Preis der Besten 2016. Fünf und zwei lauteten die Rangierungen für Silbermedaillengewinnerin Lea-Sophie Gut auf Salvador IV. Victoria Steininger und Nugget mussten sich als Erste und Sechste der zwei Springen knapp geschlagen geben.

VIELSEITIGKEIT

Die Junioren und Jungen Reiter der Vielseitigkeit hatten ihre Besten ja bereits in Everswinkel ermittelt. In Warendorf mussten nun noch die Ponyreiter ran. Europameister Calvin Böckmann und sein bewährter Askaban B konnten im Springen an ihrer Konkurrenz vorbeiziehen. Sie siegten mit ihrem Dressurergebnis von 35,5 Minuspunkten. Nach Dressur und Gelände hatte noch Libussa Lübbeke auf Nadeem mit 34,80 Minuspunkten vorne gelegen. Aber im Springen leisteten die beiden sich einen Abwurf, so dass es am Ende Silber wurde. Dritter wurde erneut Calvin Böckmann, diesmal auf Camissa Nera, auf der er ebenfalls das Dressurergebnis ins Ziel brachte. Diesmal waren es 48,10 Minuspunkte.

VOLTIGIEREN

Die Damenkonkurrenz der Volti-Junioren wurde zur Beute von Franziska Peitzmeier auf Dorian Gray SN (7,601). Nina Rauls belegte mit Radix Rang zwei (7,471) vor Mara Xander auf demRücken von Luigi (7,435).

Bei den Herren gab es nur fünf Kandidaten. Der Beste unter ihnen war Gregor Kiehe mit Adlon (7,804). Silber holte Konstantin Näser auf Cyrano (7,262) vor Philipp Stippel mit Sir Valentin (6,915).

Drei Gruppen traten gegeneinander an. Das Juniorteam vom VFZ-Mainz-Ebersheim II setzte sich auf Celebration mit 7,526 Punkten gegen das Team VV Ingelsberg Junior I mit Holt’s Romeo durch (7,384). Rang drei ging an das Juniorteam Brakel I mit Dorian Gray (7,280).

Bestes Pas de Deux-Duo waren Julian Kögl und Diana Harwardt auf Longinus für Berlin-Brandenburg (7,411). Gina Herrmann und Ina Rick platzierten sich dahinter auf Celebration (7,258). Gwendolyn Gröller und Luisa Horn wurden Dritte auf Amantillado (7,178).

Die Premiere des Preis der Zukunft für die Zwölf- bis 14-Jährigen sicherte sich Sarah Kintrup mit Donatelli vor Annemie Szemes mit Geraldine. Ronja Kähler und Freaky Francis wurden Dritte.

Alle Ergebnisse finden Sie hier

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