Bordeaux: Nächster Sieg für Daniel Deußer und Tobago Z

07/02/2019 ; Bordeaux ; Bordeaux International Jumping

Daniel Deußer und Tobago Z, Sieger des Weltcup-Springens in Bordeaux 2019. (© Sportfot)

Daniel Deußer reitet diese Weltcup-Saison von Erfolg zu Erfolg – und bei den meisten Gelegenheiten saß er im Sattel von Tobago Z. So auch heute in Bordeaux.

Nur sechs Paare hatten das Stechen im Weltcup-Springen von Bordeaux erreicht. Daniel Deußer und der elfjährige Zangersheider Hengst Tobago Z v. Tangelo van de Zuuthoeve blieben nicht nur strafpunktfrei, sondern waren mit 46,37 Sekunden auch mit Abstand das schnellste Paar. Das bedeutete den Sieg in der letzten Weltcup-Etappe der Saison vor dem Finale in Göteborg. Deußer konnte seine Führung im Weltcup-Ranking damit weiter ausbauen und kassierte zudem noch 59.400 Euro.

Wobei es in Sachen Weltcup-Punkte für den Sieger des Finales 2014 nicht mehr drauf ankam. Sein Ticket für Göteborg hat er schon lange in der Tasche. Allein dreimal war er diese Saison siegreich gewesen, in Verona, Madrid und jetzt Bordeaux. Dazu kommen noch diverse gute Platzierungen wie z.B. vergangenes Wochenende in Amsterdam. Aber beim Finale selbst zählen die Vorschusslorbeeren nicht mehr. Hier geht alles von vorne los.

Doch zurück nach Bordeaux. Zweiter hinter Daniel Deußer wurde der Belgier Gregory Wathelet im Sattel des ebenfalls elfjährigen Darco-Hengstes Iron Man van de Padenborre. Sie waren nach 47,72 Sekunden ins Ziel gekommen. 49,16 Sekunden lautete die Zeit des drittplatzierten Spaniers Eduardo Alvarez Aznar auf seinem Spitzenpferd, dem 14-jährigen französischen l’Arc de Triomphe-Sohn Rokfeller de Pleville Bois Margot.

Die anderen drei Paare im Stechen waren Francois Mathy Jr. mit Uno de la Roque (0/50,36), Marie Valdar Longem auf Si la Sol de Greenbay Z (0/53,14) sowie die Belgierin Celine Schoonbrodt-de Azevedo im Sattel von Chepetta (4/51,92).

Die weiteren Deutschen

Von den deutschen Paaren konnte sich keiner mehr unter die Platzierten mischen. Bei Marcus Ehning und Funky Fred fielen zwei Stangen. Mit 12 Fehlern kamen Ludger Beerbaum und Casello aus dem Parcours. Und Christian Kukuk gab mit Limonchello auf – übrigens ebenso wie unter anderem der Ire Denis Lynch auf seinem neuen Pferd, dem Belgier Hector van d’Abdijhoeve, den er jüngst von Bertram Allen übernommen hat.

Weltcup-Ranking – wer darf nach Göteborg?

Sowohl für Marcus Ehning als auch für Ludger Beerbaum ist der Ausgang des heutigen Springens besonders bitter. Eine Platzierung hätte ihnen den Platz in Göteborg gesichert. Nun liegen sie auf den Plätzen 19 und 21 und müssen darauf hoffen, dass von den Reitern, die es unter die Top 18 geschafft haben, einer für Göteborg absagt und sie nachrücken können. Das gilt auch für Hans-Dieter Dreher auf Rang 20.

Aus der Westeuropa-Liga qualifizieren sich die punktbesten 18 Reiter für das jeweilige Weltcup-Finale. Das sind in diesem Jahr (in der Reihenfolge):

Daniel Deußer, Christian Ahlmann, Steve Guerdat (SUI), Pieter Devos (BEL), Kevin Staut (FRA), Martin Fuchs (SUI), Henrik von Eckermann (SWE), Gudrun Patteet (BEL), Irma Karlsson (SWE), Edwina Tops-Alexander (AUS), Lorenzo de Luca (ITA), Francois Mathy Jr. (BEL), Niels Bruynseels (BEL), Max Kühner (AUT), Eduardo Alvarez Aznar (ESP), Olivier Robert (FRA), Olivier Philippaerts (BEL) und Peder Fredricson (SWE).

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