Klappe die Zehnte: Ingrid Klimke erneut Münsters Sportlerin des Jahres

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Ingrid Klimke (© Rau)

Das Münsterland hat einen Liebling: Ingrid Klimke. Denn bereits zum zehnten Mal wurde die Vielseitigkeitsreiterin zu Münsters Sportlerin des Jahres gewählt.

Am Montagabend wurde Ingrid Klimke die Krone für ihr vergangenes Erfolgsjahr aufgesetzt: Münsters Sportlerin des Jahres. Das glücksselige Gefühl dabei kommt ihr aber bekannt vor, denn bereits zum zehnten Mal ist die amtierende Europameisterin mit dem Titel ausgezeichnet worden. Schon seit der achten Auszeichnung, die sie 2016 erhielt, hält sie den Rekord. Niemandem zuvor wurde die Ehre der Stadt so oft zuteil. Sie selbst schrieb auf ihrer Facebookseite: „Ich bin sehr stolz. Zum zehnten Mal Sportlerin des Jahres in meiner geliebten Heimatstadt Münster.“ Eine Liebe, die auf Gegenseitigkeit beruht.

Rückblick auf das Erfolgsjahr

Gemächlich startete die 49-Jährige ins letzte Jahr mit zwei Starts in Zweisterne Kurzprüfungen. In Luhmühlen und Kreuth führte sie jeweils mit Halebob die Spitze des Feldes an. Im Mai reisten die beiden zum CCI4* nach Badminton, wo sie im Springen von Rang eins auf neun abfiel. Den stark in der Kritik stehenden Geländekurs hatte sie damals als beste Reiterin abgeschlossen. In Luhmühlen schrammte sie knapp am Podium vorbei und wurde Vierte. Beim Late Entry in Riesenbeck wechselte Klimke in den Dressursattel und stellte Geraldine und Franziskus erstmalig im Grand Prix vor. Die beiden Debütanten lieferten: Rang drei mit der Fürst Grandios-Tochter, Rang fünf mit dem Fidertanz-Sohn Franziskus. Im Nationenpreis in Aachen bekamen die Zuschauer eine Bilderbuchrunde mit Hale Bob zu sehen. Souverän sicherte sich das deutsche Team den Sieg. Beim CSI4* in Münster stieg sie in den Springsattel und platzierte sich unter den Top 5 mit ihren Nachwuchspferden Parmenides und Wolterra. Danach hieß es Saisonhöhepunkt Europameisterschaft in Strzegom (POL). Mit 30,3 Minuspunkten sicherte sich auf Hale Bob den Einzeltitel. Daraufhin durfte der Wallach Weidezeit genießen und seine Dressurkollegen Franziskus und Geraldine mussten ran. Beim CDI4* in München bewies Ingrid Klimke dann einmal mehr, dass sie in allen Sätteln zuhause ist. Sieg im Grand Prix mit Franziskus, Zweite mit Geraldine. Auch die Kür sicherte sie sich mit dem damals neunjährigen Hannoveraner Hengst. Im Special gab es den fünften Platz mit der Fuchsstute, die zu der Zeit noch neun Jahre alt war.

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