Helsinki: Weltcup-Springen für Romain Duguet, Deutsche gut platziert

Gratulation für Romain Duguet (SUI) nach seinem Weltcup-Etappensieg in Helsinki 2015.

(© Gratulation für Romain Duguet (SUI) nach seinem Weltcup-Etappensieg in Helsinki 2015.)

Der Schweizer Springreiter Romain Duguet setzte beim Weltcup Turnier in Helsinki auf eine überaus erfolgreiche Saison noch einen drauf.

Anfang April siegte Duguet mit der elfjährigen Kannan-Tochter Quorida de Treho im Großen Preis beim Saut Hermès. In St. Gallen wiederholten sie diesen Erfolg, und bei der EM in Aachen gab es sensationell Mannschaftsbronze. Außerdem heimsten die beiden noch diverse weitere Platzierungen ein. Eine Überraschung war ihr Abschneiden in Helsinki also nicht. Aber knapp war es.

Am Ende trennten Duguet und Quorida neun hundertstel Sekunden Vorsprung vor ihrer stärksten Konkurrentin, der Britin Jessica Mendoza auf Spirit T. Die beiden Sieger überquerten die Ziellinie des Stechens nach 36,58 Sekunden. Mendoza und ihre 14-jährige Tornado-Tochter kamen nach 36,96 Sekunden ins Ziel.

Platz drei ging nach Deutschland, an Daniel Deußer mit Cornet d’Amour. Der westfälische Weltcupsieger von 2014 v. Cornet Obolensky-Damiani benötigte 37,13 Sekunden fürs Stechen.

Dahinter reihten sich Steve Guerdat (SUI) mit Nino des Buissonnets, Hans-Dieter Dreher auf Embassy II, Mercus Ehning im Sattel von Comme il faut (der gerade das teuerste Springpferd der Hannoveraner Körung gestellt hat). Henk van de Pol (NED) wurde Siebter auf Willink. Dahinter konnte sich Mario Stevens auf Brooklyn als Achter platzieren. Und schließlich bekam auch Patrick Stühlmeyer eine Schleife auf seinem bewährten Lacan, der die schnellste Vier-Fehler-Runde im Stechen lieferte und damit Elfter wurde.

Einzig Philipp Weishaupt und Cordess hatten aus den deutschen Reihen das Stechen nach zwei Abwürfen im ersten Umlauf verpasst.

Einen Sieg für Deutschland hatte es im vorangegangenen 1,45 Meter-Springen gegeben. Hansi Dreher und Cool and Easy waren die schnellsten Nuller gewesen und krönten damit ein überaus erfolgreiches Wochenende. Weitere Schleifen gingen hier an Mario Stevens mit El Bandiata für Platz vier und Philipp Weishaupt auf Convall für Rang fünf. Daniel Deußer und Hidalgo waren als Zwölfte gerade noch im Geld.

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