Mannheim: Badenia 2019 an Simone Blum und Alice

097 Frie Simone Blum – DSP Alice

Wenn es läuft, dann läuft's bei Simone Blum und Superstar Alice – auch in der Mannheimer Badenia hatte sie Nase vorn. (© Frieler)

Wenn die Weltmeisterinnen Simone Blum und Alice erst einmal in Siegeslaune sind, sind sie nicht aufzuhalten. Das haben sie in Tryon eindrucksvoll demonstriert und nun in Mannheim erneut.

Simone Blum und ihre Superstute Alice sicherten sich die beiden wichtigsten Prüfungen des Maimarkt-Turnieren in Mannheim 2019, erst das Championat am Sonntag und heute auch noch den Großen Preis, die Badenia. Beide Male mit deutlichem Vorsprung.

Elf Paare hatten das Stechen im Großen Preis erreicht, sieben gelang eine zweite fehlerfreie Runde. Aber egal, ob mit oder ohne Abwurf, an die 35,17 Sekunden, in denen die zwölfjährige Askari-Tochter Alice über den Parcours flog, kam nicht ein Pferd auch nur annähernd heran. Das brachte 16.250 Euro für die Haferkasse der Familie Blum im bayerischen Zolling sowie Weltranglistenpunkte.

Platz zwei sicherte sich Spaniens Sergio Alvarez Moya im Sattel der neunjährigen irischen Stute MHS Attraction v. Numero Uno, die mit 36,51 Sekunden noch am ehesten an der Zeit der Weltmeisterin kratzen konnte.

Das Tryon-Dreamteam

Richtig gut lief es auch für Simone Blums Mannschaftskollegen aus Tryon, mit denen sie dort Teambronze gewonnen hatte. Maurice Tebbels Don Diarado lieferte mit 37,44 Sekunden die drittschnellste Zeit im Stechen und konnte sich damit ebenfalls über einen Treppchenplatz freuen.

Laura Klaphake war zwar nicht platziert, hat aber nach dem Verkauf von WM-Stute Catch Me If You Can mit dem Oldenburger Bantou Balou offenbar wieder ein Pferd für größere Aufgaben im Stall. Der Balou du Rouet-Sohn leistete sich nämlich lediglich einen Zeitfehler im Normalparcours und war im Championat ebenfalls platziert gewesen.

Auf Platz vier hinter Maurice Tebbel konnte sich der Neu-Mannheimer Richard Vogel über einen der größten Erfolge seiner Karriere freuen. Er saß im Sattel des 13-jährigen Holsteiners Lesson Peak v. Lord Z, der aus dem Stall Beerbaum kommt, wo Richard Vogel ja noch bis vor kurzem gearbeitet hat. Lesson Peak ging unter dem Kanadier Ben Asselin und zuletzt mit Philipp Weishaupt erfolgreich, hatte aber seit Ende August Pause, zumindest von internationalen Turnieren. Tolle Comeback mit dem talentierten Vogel, der im vergangenen Jahr Deutschlands U25-Springpokal hatte für sich entscheiden können. Für Richard Vogel war dies die erste Platzierung in einem 1,60 Meter-Springen.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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