Rotterdam: Es sollte nicht sein mit dem Nationenpreisglück …

Die siegreichen Briten auf der Ehrenrunde: vorne Joe Clee, dahinter Jessica Mendoza und Ben Maher

(© Die siegreichen Briten auf der Ehrenrunde: vorne Joe Clee, dahinter Jessica Mendoza und Ben Maher)

So ein Pech! Nach einem fantastischem ersten Umlauf im Nationenpreis von Rotterdam, in dem alle vier Reiter aus Otto Beckers Equipe ohne Fehler ins Ziel kamen, wurde es am Ende wieder nur Platz vier.

Nur ein Paar im deutschen Team blieb in beiden Umläufen strafpunktfrei: Daniel Deußer und sein Ausnahmepferd Cornet d’Amour. Sowohl die Sieger im Großen Preis von Aachen 2014, Christian Ahlmann und Codex One, als auch der frisch gebackene Nationenpreissieger von Sopot, Patrick Stühlmeyer auf Lacan, hatten im zweiten Umlauf zwei Abwürfe. Stühlmeyer wurde das Streichergebnis, nachdem bei Ludger Beerbaum und Chiara eine Stange gefallen war. Machte unter dem Strich zwölf Strafpunkte für Otto Beckers Truppe. Nicht viel, aber zu viel, um ganz vorne zu stehen. Es wurde Rang vier – wie auch schon in St. Gallen. Diese beiden CSIOs sowie Falsterbo (SWE) und Hickstead (GBR) sind die FEI-Nationenpreise, die die Deutschen vor der Saison festgelegt hatten, um Punkte fürs Finale im Herbst zu sammeln. Das muss immer vorher angegeben werden.

Der Sieg in Rotterdam ging an die Briten um ihre neue Euipechefin Di Lampard. Gerade mal fünf Strafpunkte schlugen zu Buche für: Ben Maher auf Diva II (8/0), Joe Clee mit Utamaro d’Ecaussines (0/0), Jessica Mendoza auf Spirit T (4/0) und Michael Whitaker mit Cassionato (1/5).

Dahinter reihten sich die Franzosen unter der Ägide von Philippe Guerdat ein. Patrice Delaveau mit Lacrimoso (0/0), Aymeric de Ponnat auf Armitages Boy (4/0), Roger-Yves Bost mit Pegase du Murier (0/19) und Jerome Hurel auf Quartz Rouge (1/6) kamen zusammena auf sieben Fehler, die in die Wertung einflossen.

Rang drei ging an das Team aus Schweden mit Sylve Söderstrand an der Spitze und zehn Fehlern auf dem Konto. Hier ritten Peder Fredricson auf All In (1/0), Douglas Lindelöw auf Casello (4/8), Helena Persson mit Bonsai (1/4) und Henrik von Eckermann auf Cantinero (4/0).