Turnier der Sieger Münster: Hinners, Jung und Morsink erste Parcours-Sieger

Sophie Hinners Münster Churchill-scaled

Sophie Hinners und der Baden-Württemberger Hengst Churchill siegten in Münster beim Turnier der Sieger (© turnierdersieger.de)

Auch in Münster beim Turnier der Sieger läuft es super für Sophie Hinners und den Hengst Churchill. Aber auch Michael Jung hatte gut Lachen in der westfälischen Metropole.

Mit eineinhalb Sekunden Vorsprung hat Sophie Hinners in Münster ihren Auftakt in der Großen Tour beim Turnier der Sieger im wichtigsten Springen des Tages in einen Sieg umgemünzt. Schon gestern hatte sie im Youngster Springen die Konkurrenz hinter sich gelassen.

Im Sattel des ehemaligen Marbacher Landbeschälers Churchill setzte sie sich im Zeitspringen am Nachmittag klar von der Konkurrenz ab. Hinners und der Baden-Württemberger Schimmel mit mütterlichen Wurzeln im Oldenburgischen scheinen sich gesucht und gefunden zu haben. Im Januar saß sie das erste Mal im Sattel des Cassito-Sohns (Cassito übrigens ein mütterlicher Halbbruder zu Chipmunks Vater Contendro). Auf 2*- und 3*-Niveau lief es schon gut, zuletzt in Donaueschingen, wo beide die Riders Tour Etappe gewannen.

Nun also in Münster der erste Start über 1,50 Meter und direkt ein Sieg vor Marco Kutscher mit Carriado, einem gleichfalls zehnjährigen Hannoveraner v. Carrico. Die Karriere von Churchill hatte übrigens vor ziemlich genau auf den Tag vor zehn Jahren in Riedlingen begonnen. Beim traditionellen Fohlenmarkt war das Haupt- und Landgestüt Marbach damals auf den Schimmel aus einer Colman-Granulit-Mutter aufmerksam geworden.

Promis satt am Start in Münster

Auf Platz drei setzten sich die Sieger des Derbys von Falsterbo, André Thieme und Contadur. Zu den Platzierten in diesem Springen in Münster zählten einige Big Names, die es nicht weit bis in Münsters Zentrum haben: Aachen-Sieger Gerrit Nieberg, der mit Blues D’Aveline CH Sechster wurde, war am Start auf dem Turnier, das von seinem Chef Henrik Snoek geleitet wird, wie der WM-Fünfte Marcus Ehning.


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Der Borkener ritt den ehemaligen NRW-Siegerhengst A la carte auf  Rang acht. Davor landete Kathrin Eckermann mit Global Champions Tour-Überraschung Cala Mandia. Hinter ihrem Mannschaftskollegen aus Herning wurde Jana Wargers im Sattel von Clash Royale Neunte.

Die Ergebnisse finden Sie hier.

Michael Jung ist schneller als der Rest

Einmal mehr hat sich Chelsea, die Check In-Tochter aus der Springstallgasse von Vielseitigkeits-Olympiasieger Michael Jung als ein sehr schnelles Pferd herausgestellt. Fast genau eine Sekunde weniger als der Zweitplatzierte Frederick Troschke mit Camelot v. Cabachon benötigte „Michi“ im Auftaktspringen der mittleren Tour bis ins Ziel (Ergebnisse hier). Nur zur Einordnung: Zwischen Platz zwei und sechs, der übrigens an Janne Friederike Meyer-Zimmermann mit Chesmu ging, lagen weniger als eine Sekunde Unterschied. 30 Pferde waren in diesem Springen ohne Abwurf geblieben in Münster.

Das Einlaufspringen (Ergebnisse hier) hatte der Niederländer Gerben Morsink mit der Zangersheider Stute Carina Z v. Carthino gewonnen. Bester Deutscher zum Auftakt der heutigen Springwettbewerbe vor dem Schloss von Münster war Toni Haßmann, der mit Contendrix v. Contendro, einem Holsteiner Hengst aus dem Mutterstamm von Lord Z (Beat Mändli (SUI), John Whitaker (GBR)), dem Vater von Marcus Ehnings unvergessener Stute Küchengirl, Dritter in dieser Konkurrenz wurde.

Alle Infos zum Turnier der Sieger finden Sie hier.

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