Weltrangliste Dressur: Kein Vorbeikommen an Isabell Werth

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Isabell Werth und Emilio finden sich nach ihrem Kür-Sieg beim CHIO Aachen auf Rang zwei der Weltrangliste Dressur wieder. (© Ludwiga von Korff)

Sie ist und bleibt die unangefochtene Dressur-Königin: Auf der aktualiserten FEI-Weltrangliste vom August 2018 verteidigt Isabell Werth ihre Spitzenposition mit Weihegold. Und weil doppelt vermutlich besser hält, besetzt sie mit Emilio auch Rang zwei.

Trotzdem die Stute beim CHIO Aachen nicht am Start gewesen ist, rangiert Isabell Werth weiterhin mit Weihegold an erster Stelle auf der Weltrangliste Dressur. Das Punktekonto ist dank der Erfolge der letzten Monate gut gefüllt! Zuletzt musste sich das Paar, das im April das Weltcup-Finale in Paris gewinnen konnte, bei den Deutschen Meisterschaften in Balve ganz knapp Sönke Rothenberger und Cosmo geschlagen geben. Allerdings war die Stute da nach einer Zuchtpause im Mai auch erst seit kurzem wieder voll im Training. Einen Platz gut machen konnte die 49-Jährige Olympiasiegerin zudem mit Emilio. Der hatte nach einigen Startschwierigkeiten im Nationenpreis-Grand Prix von Aachen in der Kür wieder voll abgeliefert, konnte diese mit überzeugenden 87,625 Prozent für sich entscheiden.

Damit verdrängt Isabell Werth die US-Amerikanerin Laura Graves mit Verdades auf Position drei der aktuellen Weltrangliste. Dahinter rangieren unverändert Cathrine Dufour (DEN) und ihr mittlerweile 15-jähriger Wallach Cassidy, mit dem sie sich in den letzten Jahren aus dem Nachwuchsbereich bis in die Weltspitze hochgearbeitet hat. Um einen Platz verbessern konnten sich Dorothee Schneider und Sammy Davis Jr., die es nach ihren guten Auftritten in Aachen auf die aktuelle Longlist für die Weltreiterspiele in Tryon (USA) geschafft haben. Ebenso wie Helen Langehanenberg und Damsey, die sich von Rang zehn auf Rang sechs vorschieben konnten. Das Paar hatte in Aachen ein sensationelles Comeback gefeiert – und das nur vier Wochen nach der Geburt von Helen Langehanenbergs zweiter Tochter Finja.

Weitere Deutsche unter den Top 50:

8. (vorher 7.) Isabell Werth mit Don Johnson

11. (11.) Jessica von Bredow-Werndl mit Unee BB

16. (16.) Jessica von Bredow-Werndl mit Zaire

26. (22.) Fabienne Müller-Lütkemeier mit Fabregaz

28. (25.) Fabienne Müller-Lütkemeier mit D’Agostino

35. (32.) Dorothee Schneider mit Faustus

39. (43.) Hubertus Schmidt mit Imperio

46. (51.) Benjamin Werndl und Daily Mirror

50. (197.) Ingrid Klimke mit Franziskus

Die Auf- und Absteiger

Einen regelrechten Absturz auf der Weltrangliste mussten Sönke Rothenberger und Cosmo in Kauf nehmen: Da der Wallach in den letzten Monaten nur sehr dosiert eingesetzt worden ist, ging es für die beiden von Platz fünf runter auf Platz 97. Beim CHIO Aachen musste das jüngste Team im deutschen Championatskader seinen Auftritt kurzfristig absagen, da der Wallach sich einen Infekt zugezogen hatte. Steil nach oben ging es hingegen für Reitmeisterin Ingrid Klime und Franziskus, die sich von Platz 197 erstmals in die Top 50 vorarbeiten konnten. Erst heute hatte die Reitmeisterin bekannt gegeben, dass sie ihre Dressurhoffnung Geraldine einschläfern lassen musste. Außerdem haben sich Benjamin Werndl und Daily Mirror auf Platz 46 verbessert. Auch dieses Paar steht auf der Longlist für die Weltreiterspiele.

Die aktualisierte Weltrangliste können Sie hier einsehen.

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