Die Großverdiener des Pferdesportjahres 2016

Spruce Meadows Masters 2016

Scott Brash und Ursula XII, Sieger im CP Grand Prix von Spruce Meadows 2016. (© Rolex)

Die Kollegen aus Holland vom Onlineportal Horsetelex haben Wochenende für Wochenende die Ergebnisse der internationalen Turniere weltweit zusammengetragen. Nun wurde ein Strich unter die Sache gemacht und bekannt gegeben, welche Reiter und Pferde am meisten verdient haben.

Der Brite Scott Brash ist auch ohne seinen Rolex Grand Slam-Sieger Hello Sanctos, der seit einiger Zeit pausieren muss, der bestverdienende Springreiter mit einer Gesamtgewinnsumme von 1.759.331 Euro.

Es folgt der US-Amerikaner McLain Ward (1.528.232 Euro) vor Christian Ahlmann (1.499.986 Euro) und Daniel Deußer (1.412.811 Euro). Die fünfthöchste Gewinnsumme verzeichnet Kent Farrington (USA, 1.287.712 Euro) vor Marcus Ehning (1.217.108 Euro). Die vier weiteren Springreiter unter den Top Ten sind Frankreichs Simon Delestre (1.179.108 Euro), sein Landsmann Kevin Staut (1.091.086), der in Belgien beheimatete Italiener Lorenzo de Luca (961.002 Euro) sowie der Kanadier Eric Lamaze (826.548 Euro).

Im Pferdelager sprang – unter anderem dank ihres Sieges im Großen Preis von Spruce Meadows – Scott Brashs schottische Stute Ursula XII v. Ahorn als einziges Pferd mehr als eine Million Euro zusammen – 1.135.669, um genau zu sein. HH Azur von McLain Ward brachte es auf 882.577 Euro. Bei dem Holsteiner Chesall von Simon Delestre wurden es 619.215 Euro. Damit liegt er noch vor seinem Vater Casall (Rolf-Göran Bengtsson), dem Sieger im Global Champions Tour-Finale. Hier wurden es 593.987 Euro. Lorenzo de Lucas Ensor de Litrange verdiente mit 574.395 Euro den fünftgrößten Batzen. Marcus Ehnings Pret a Tout brachte es auf 530.803 Euro. Daniel Deußers neue Superstute Equita van’t Zorgvliet galoppierte mit 502.389 Euro ins neue Jahr. Gazelle von Kent Farrington ist mit satten 502.321 Euro das achterfolgreichste Pferd nach Verdienst 2016. Direkt dahinter liegt Christian Ahlmanns Taloubet Z (498.816 Euro) vor Jessica Springsteens Clarimo-Sohn Cynar VA (456.536 Euro).

Dressur

In der Dressur hat Isabell Werth mit 215.027 Euro das meiste Geld verdient. Jessica von Bredow-Werndl liegt mit 137.315 Euro an zweiter Stelle vor Patrik Kittel (SWE, 116.918 Euro) und Tinne Vilhelmson-Silfvén (SWE, 115.259 Euro). Weltcupsieger Hans Peter Minderhoud (NED) liegt an fünfter Stelle mit 111.475 Euro. Bei Kristina Bröring-Sprehe kamen 98.225 Euro zusammen, bei Dorothee Schneider waren es 95.455 und bei Fabienne Lütkemeier 84.630 Euro. Judy Reynolds (IRL) und Severo Jesus Jurado Lopez (ESP) schließen sich mit 76.190 und 59.581 Euro an.

Bei den Pferden führte kein Weg vorbei an Isabell Werths Olympiastute Weihegold, die auf 111.975 Euro allein im vergangenen Jahr kommt. Desperados sammelte mit Kristina Bröring-Sprehe 98.225 Euro. Weltcupsieger Flirt von Hans Peter Minderhoud beendete das Jahr mit 94.175 Euro. Jessica von Bredow-Werndls Unee BB piaffierte 77.600 Euro zusammen. Bei Showtime von Dorothee Schneider waren es 77.125 Euro. Judy Reynolds Jazz-Sohn Vancouver brachte es auf 75.560 Euro. Don Auriello, Tinne Vilhelmson-Silfvéns Routinier, verdiente im vergangenen Jahr 72.644 Euro. Für Patrik Kittels Silvano-Tochter Deja wurden es 65.113 Euro. Isabell Werths Westfale Emilio kassierte obwohl wenig gegangen quasi auf den letzten Metern des Jahres noch 61.622 Euro. Den Abschluss der Top Ten unter den Dressurpferden bildet die dänische Michellino-Tochter My Lady von Mikala Münter Gundersen (57.90 Euro).

Vielseitigkeit

Im Busch war wie zu erwarten Michael Jung mit Abstand der bestverdienende Reiter. Er kassierte 284.193 Euro. Christopher Burton (AUS) schloss die Saison mit 107.038 Euro ab. Bei Andrew Nicholson (NZL) waren es 101.082 Euro, bei dessen Landsmänning Jonelle Price 100.117 Euro. Gemma Tattersall holte 84.160 Euro ins Vereinigte Königreich. Bei dem US-amerikanischen Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele in Rio, Philipp Dutton, waren es 83.831 Euro. Für Andreas Ostholt kamen 77.292 Euro zusammen. Maxime Livio (FRA) schließt sich mit 76.585 Euro an. Dahinter rangiert Mark Todd (61.205 Euro).

Bei den Pferden galoppierte Michael Jungs Rocana das meiste Geld zusammen (113.194 Euro), gefolgt von Stallkollege Sam (111.395 Euro). An dritter Stelle liegt Chris Burtons Hannoveraner Nobilis v. Nobre xx (88.091 Euro), dahinter Andrew Nicholsons Spanier Nereo v. Fines (73.534 Euro). Der Westfale So is et v. Sunlight xx von Andreas Ostholt hat 66.383 Euro verdient. Bei Qalao des Mers von Maxime Livio waren es 56.100 Euro. Der Anglo-Araber Takinou ist das dritte Pferd von Michael Jung unter den Top Ten der meist verdienenden Vielseitigkeitspferde mit 56.070 Euro. Dahinter liegt der Ire Cillnabradden Evo von Oliver Townend (55.459 Euro). Jonelle Prices Classic Moet v. Classic xx sammelte 54.112 Euro. 50.722 Euro schlagen für Gemma Tatersalls Arctic Soul zu Buche.

Quelle: www.horsetelexresults.nl

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