Die Weltranglisten im August 2019: Werth löst Werth ab

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Bella Rose unter Isabell Werth, hier beim CHIO Aachen 2019. (© von Korff)

Isabell Werth führt auch weiterhin die Weltrangliste der Dressurreiter an – allerdings mit einem neuen Pferd. Sönke Rothenberger und Cosmo haben sich mal eben 40 Plätze nach vorne katapultiert. Und auch für Daniel Deußer ging es noch weiter nach oben.

Nach dem CHIO Aachen ist die Top Ten auf der Weltrangliste Dressur neu sortiert worden. Unangefochtene Nummer eins bleibt Isabell Werth, allerdings nicht mehr mit Weltcup-Siegerin Weihegold sondern auf Weltmeisterin Bella Rose. Dahinter rangiert unverändert die US-Amerikanerin Laura Graves mit ihrem inzwischen 17-jährigen Verdades. Auf ihrem dritten Pferd Emilio rutschte Werth von Platz sechs auf Platz neun. Graves Landsfrau Kasey Perry-Glass rangiert mit Dublet auf Position sieben. Mit Zack (8.) und Don Olymbrio (10.) weiterhin gleich zwei Pferde unter den Top Ten hat der Däne Daniel Bachmann Andersen.

Nicht weniger als 40 Plätze – von 44 auf vier – gut gemacht, haben Sönke Rothenberger und Cosmo, die in Aachen beide Prüfungen der CDI4*-Tour für sich entscheiden konnten. Die beiden gehören damit ebenso zum deutschen EM-Aufgebot, wie Jessica von Bredow-Werndl und Dalera. Letztere konnten zwei Plätze gut machen, sind nun als sechsbestes Paar der Welt gelistet. Knapp davor auf Rang fünf ordnen sich Helen Langehanenberg und Damsey ein. Den größten Sprung nach vorne haben aber Dorothee Schneider und Showtime hingelegt – von Platz 170 auf Rang 20. Der Hannoveraner zeigte sich nach seiner langen Verletzungspause im Viereck von Aachen stärker als je zuvor: Isabell Werth und Bella Rose spürten quasi seinen Atem im Nacken.

Weitere Deutsche unter den Top 50

11. (vorher 9.) Dorothee Schneider mit Sammy Davis Jr.

20. (170.) Dorothee Schneider mit Showtime

22. (16.) Benjamin Werndl mit Daily Mirror

24. (20.) Isabell Werth mit Don Johnson

27. (23.) Jessica von Bredow-Werndl mit Zaire-E

31. (28.) Benjamin Werndl mit Famoso

33. (29.) Frederic Wandres mit Duke of Britain

34. (33.) Ingrid Klimke mit Franziskus

38. (37.) Fabienne Müller-Lütkemeier mit Fabregaz

44. (43.) Lisa Müller mit Stand by me

48. (48.) Dorothee Schneider mit Pathétique

49. (52.) Jan-Dirk Gießelmann mit Real Dancer

Die vollständige Liste finden Sie hier.

Springen

Der Blick auf die aktuelle Weltrangliste verrät: Für die deutschen Springreiter läuft es momentan gut. Allen voran für Daniel Deußer, der sich in die Top Drei zurückarbeiten konnte. An der Spitze hat sich allerdings nichts geändert: Der Schweizer Olympiasieger Steve Guerdat führt weiterhin das Ranking an vor dem Schweden Peder Fredricson, für den es in zwei Wochen in Rotterdam darum gehen wird, seinen Europameisterschaftstitel von 2017 zu verteidigen. Martin Fuchs aus der Schweiz fällt von Platz drei auf Platz vier zurück. Dahinter rangieren mit McLain Ward (5.), Beezie Madden (6.) und Aachen-Sieger Kent Farrington (8.) drei Reiter aus den USA.

Der Belgier Pieter Devos büßte zwei Plätze ein und ist nun Siebenter. Christian Ahlmann konnte sich hingegen um drei Positionen auf den neunten Rang verbessern. Abgerundet werden die Top Ten von dem Belgier Niels Bruynseels. Simone Blum und Alice haben weitere elf Plätze gut gemacht und liegen nun auf Platz 26. Auch für Ludger Beerbaum ging es noch mal ein Stück nach vorne auf Rang 31.

Weitere Deutsche unter den Top 50

14. (vorher 10.) Marcus Ehning

26. (37.) Simone Blum

28. (32.) Philipp Weishaupt

31. (40.) Ludger Beerbaum

Die vollständige Liste finden Sie hier.

Vielseitigkeit

Bei den Vielseitigkeitsreitern bleiben die ersten vier Positionen der Weltrangliste unverändert: Der Neuseeländer Tim Price führt vor dem britischen Trio Oliver Townend, Piggy French und Tom McEwen. Für Christopher Burton geht es zwei Plätze nach vorne, der Australier ist nun Fünfter. Dahinter liegt die britische Weltmeisterin Rosalind Canter, die übrigens vor kurzem ihre erste Tochter Ziggy Grace zur Welt gebracht hat, auf Rang sechs.

Boyd Martin und Lauren Kieffer (beide USA) belegen die Positionen sieben und acht, gefolgt von den Britinnen Kristina Cook (9.) und Gemma Tattersall (10.). Beste Deutsche ist nach wie vor Ingrid Klimke auf Rang elf.

Weitere Deutsche unter den Top 50

17. (vorher 18.) Michael Jung

43. (35.) Julia Krajewski

44. (41.) Andreas Dibowski

Die vollständige Liste finden Sie hier.

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