Ausbeute 2017: Das sind die Großverdiener im Sport

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Philipp Weishaupt und Convall verdienten 2017 über 800.000 Euro. (© Pauline von Hardenberg)

Das Portal Hippomundo hat zusammengerechnet, wer in den Olympischen Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit am meisten Geld verdient hat.

Auf ein Spitzenjahr zurückblicken kann Philipp Weishaupt, der mit dem Holsteiner Hengst Convall satte 807,648 Euro verdient hat. Dabei darf man nicht außer Acht lassen, dass es hätte noch mehr sein können. Denn der Hengst stand zwischenzeitlich zum Verkauf und ging seit September nur noch verhalten an den Start und nicht wie geplant beim CHI Genf, wo sich Weishaupt und Convall den zweiten Rolex Grand Slam-Sieg hätten sichern können. Stattdessen machte Kent Farrington dort Kasse. Und er hat mit Gazelle nicht nur die Spitzenverdienerin unter dem Sattel, die ihm etwas mehr als eine Million Euro eingespielt hat, sondern der Amerikaner selbst führt auch das Ranking der Springreiter an: 1,8 Millionen Euro. Ihm folgt Landsmann McLain Ward, der insgesamt 1,4 Millionen Euro verdient hat. Dazu verhalf ihm überwiegend die elfjährige Thunder vd Zuuthoeve-Tochter Azur, die schon alleine 687,915 Euro verdiente und damit viertbestes Springpferd nach Gazelle, Convall und Fit For Fun (710,244 Euro) ist. Der Niederländer Harrie Smolders ist der Dritte im Bunde der Topverdiener mit 1,2 Millionen Euro. Er hat seine Einnahmen allen voran seinen drei Spitzenpferden Emerald N.O.P (245.928), Zinius (271.816) und Don VHP (560.00) zu verdanken Bester Deutscher ist Philipp Weishaupt, der mit 985.000 Euro an neunter Stelle steht.

Dressurqueen Isabell Werth

Dass Isabell Werth das Ranking bei den Dressurreitern anführt, dürfte wohl niemanden überraschen. Immerhin hat die 48-jährige Rheinländerin mit Weihegold, Emilio und Don Johnson gleich drei Pferde unter den besten Fünf der Weltrangliste. Insgesamt summieren sich ihre Erfolge auf gerundet 505.000 Euro. Davon verdiente die Don Schufro-Tochter Weihegold 243.420 Euro und ist damit auch unter den Dressurpferden die unangefochtene Nummer eins. Don Johnson (148.364) und Emilio (113.214) liegen an dritter und fünfter Stelle. Im Verhältnis zu den Geldern, die im Springsport fließen, ist das wenig. Wäre Isabell Werth dort gerade mal an Stelle 37 gelandet. Platz zwei geht an den in Deutschland lebenden Schweden Patrik Kittel, der mit Deja, Scandic und Delaunay 176.855 Euro verdiente. Ihm folgt die Amerikanerin Laura Graves, dessen Verdades 167.250 Euro einspielte und damit Zweiter unter den Dressurpferden ist. Platz vier und fünf gehen an die Dänin Cathrine Dufour (143.005) und Sönke Rothenberger (118.772).

Michi macht’s

Nichtmal die Hälfte dessen, was Isabell Werth in dem letzten Jahr verdient hat, kassierte Michael Jung, der das Ranking der Vielseitigkeitsreiter anführt. 226.403 Euro kamen 2017 insgesamt zusammen. Davon bescherte ihm die zwölfjährige Ituango xx-Tochter Rocana 109.710 Euro und Sam rund 85.000 Euro. Die beiden Pferde stehen damit an zweiter und vierter Stelle bei den Buschpferden. Dort steht an erster Stelle der 17-jährige spanische Hengst Nereo, dessen 142.510 Euro in die Kasse des Neuseeländers Andrew Nichsolson flossen. Der Badminton-Sieger von 2017 verdiente insgesamt 164.445 Euro und ist damit Zweiter. Mit 137.780 Euro ist der Brite und Burghley-Sieger Oliver Townend Dritter. Den Löwenanteil trug dazu sein erst zehnjähriger Courage II-Sohn Ballaghmore Class bei: 100.260 Euro.

An achter Stelle steht die EM-Siegerin aus Strzegom: Ingrid Klimke, die 68.330 Euro verdiente.

Hier gibt es nochmal eine Gesamtübersicht.

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